3D-Drucker Creality CR 10S

  • Mal zur Abwechslung ein neues Thema...


    Seit gestern bin ich im Besitz von dem oben genannten 3D Drucker. Hat mich schon sehr lange gereizt das Thema, und jetzt habe ich zugeschlagen. Grund gerade diesen zu kaufen war - neben den sehr positiven Bewertungen im WWW - der große "Bauraum" von 300x300x400mm.
    Damit ist das maximal bedruckbare Volumen gemeint, also Teile bis zu dieser Größe könnte man drucken. In verschiedensten Videos sieht man auch entsprechende Objekte die mit dem Drucker hergestellt wurden, schon beeindruckend. :cz
    hier ein Beispiel Sehr bemühter Tester. :-x


    Also wenn ich mich mit dem Drucker gut anfreunde ist theoretisch auch ein Fahrerhaus des Unimog S in 1:8 möglich... :-Z :cz


    Mein Exemplar hat leider einen Fehler, der zweite Antrieb für die Z-Achse funktioniert nicht. Genau dieser zweite Motor ist eigentlich der Unterschied zum Basis -oder Vorgängermodell... :-j Naja, ich spiele jetzt erst mal mit deaktiviertem 2 Antrieb rum. Der erste Ausdruck mit dem beigelegten weißen PLA war ein Bauteil vom Hersteller des Druckers dass auf der mitgelieferten SD Karte dabei ist (sinnigerweise ein Bauteil welches beim 10S jetzt schon serienmäßig beigelegt ist :xn ). Dieser Erstversuch lief sensationell gut. Das Teil ist ca. 8cm lang damit man die Dimensionen etwas abschätzen kann.

    ©wheelman
    Als Grundlage habe ich das mitgelieferte Kreppband auf die Glasplatte geklebt. Das Bauteil hat 1a gehaftet und die Qualität des Drucks war auch sehr überzeugend.
    Beim 2. Versuch habe ich den standartmäßigen XYZ-Würfel gedruckt - diesmal mit einem schwarzen PLA . Dabei muss man beachten dass beim Würfel die Einstellung völlig anders war. Die Schichtdicke lag bei 0,6 mm, also viel gröber und dadurch viel schnellerer Druck. Beeindruckend ist aber die Maßhaltigkeit, da sind die Seiten nur wenige Zehntel mm auseinander. :cu "Benchy" ist das dritte Objekt, auch ein standartisiertes Teil das gerne zum Test verwendet wird. Nach drei Fehlversuchen weil die erste Lage schon nicht hielt habe ich Benchy mehr am Rand des Druckbetts gedruckt. Lief sehr gut.... bis kurz vorm Ende...



    ©wheelman


    Benchy schaut auch wieder sehr gut aus, bis eben die Haftung bei den obersten Reihen nicht mehr ausgereicht hat und sich Benchy losgerissen hat. :-Z

    ©wheelman
    Und hier die Ausbeute bisher.

    ©wheelman


    Geräusch vom Drucker ist nicht sehr angenehm, vor allem der kleine Lüfter am Druckkopf nervt mit lautem Geräusch. Ich denke aber der Drucker an sich ist schon ein Modellbauprojekt, ständig gibts was zu basteln, zu verbessern etc... j:d

    Gruß, Joachim
    Auch meine Fotos gab es bei ARCOR - Dank Vodafone sind sie nicht mehr in den Foren sichtbar. :-Ma
    Aber auf meiner Homepage gibt es angestaubte Relikte zu bewundern... bow

  • Hi


    wegen Geräuschen... komm mal mit in meinen Keller :-x :-x :-x


    2x Fräse
    2x Fräsmotor
    1xStaubsauger
    1xSeitenkanalverdichter
    1xAbluft
    1xRockantenne
    1x Schlagzeugtraining auf dem Übungsbrett


    Das alles gleichzeitig :-x :-y


    Achja.... zwischenrufe von Eltern und Schwester ob ich taub oder ned ganz sauber bin :-x :-x :-y :-y

  • Ach Thommy, ich muss ja nicht den Rest meiner Sinneswahrnehmung noch mutwillig zerstören... :-x
    Wobei die Lauscher noch 1a funktionieren... Aber ich denke trotzdem an Tuning mit leiserem Lüfter oder gar eine abgeschlossene Box für den Drucker... :xm
    Der Wahnsinn hat eben keine Grenzen... j:d

    Gruß, Joachim
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  • Es geht aufwärts! :-W

    ©wheelman


    Meine gesamte Ausbeute an Testdrucken bisher

    ©wheelman

    Gruß, Joachim
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  • Das neue Benchy sieht schon ganz gut aus mit ein paar Schwächen am Führerhaus. Das kann ich mir aber nicht wirklich erklären, weil das schwierige wie der Buck und der Schornstein sehen sehr sauber aus! Da sind bei meinem deutliche Schwächen...


    Fäden seh ich sich keine. Wie ist das Bridging? Hast mal ein Bild vom Benchy in der Perspektive?


    Den großen Temp-Tower hast aber mit einer Temp gedruckt, oder? Woran ist der mittleren Tower gescheitert? Wieder keine Haftung auf dem Bed?


    Der Referenz Würfel sieht aber noch nicht gut aus! Da geht noch was!!!

  • @Beda - für Metall brauch ich dann die CNC Bearbeitungsstation. j:d


    Christian :
    Bis jetzt habe ich nix selbst groß umgestellt. Die ganzen einstellungen wie Layerhöhe etc. waren die die in den Beispieldateien drin waren. Beim temp Tower hats mir 2x den Turm einfach abgerissen vom Bett. Der letzte ging an sich gut, aber ich sehe auch keine großen Unterschiede zwischen den "Temperaturstufen" - also gut möglich dass da nur mit einer Temperatur gedruckt wurde.
    Den Würfel hat das Programm mit der größten Layerhöhe also 0,6mm gedruckt. Sehr grob aber wie gesagt überraschend maßhaltig.

    Gruß, Joachim
    Auch meine Fotos gab es bei ARCOR - Dank Vodafone sind sie nicht mehr in den Foren sichtbar. :-Ma
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  • auf Wunsch eines einzelnen Herren... j:d



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    Gruß, Joachim
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  • Joa, das ist gar nicht so schlecht. Aber hat auch noch Potential nach oben!


    Im Führerhaus hat der Drucker oder slicer wohl einen Layer vergessen bzw. den gleichen Layer ein zweites Mal gedruckt. Daher wohl die kleine Wulst ringsum.


    Bin mir nicht sicher ob das Blitzlicht Unzulänglichkeiten offenbart oder nur täuscht... grad bei der Rückwand vom Fahrerhaus... bei einem Bild sieht das super glatt aus und beim anderen recht wellig...


    Was aber auf jeden Fall nicht stimmt ist dein erster Layer!!! Der ist zu hoch, daher haftet der erste Layer auch so schlecht und löst sich ab und an. Der musst passen und ist für die Haftung das A und I! Daher sauber Leveln!!! Es wird empfohlen, dass ein Blatt Papier zw. Düse und aufgeheiztem Bett passen sollte und das über die gesamte Fläche... ich verwende eine etwas stärkere Moderationskarte bzw. Karteikarte und fahr damit sehr gut...


    Weiter machen... bist auf dem richtigen Weg...

  • Und weiter geht´s...
    Heute war nur wenig Zeit für den Keller... Aber die habe ich genutzt um das Druckbett mal etwas besser zu nivellieren. Bin noch unsicher ob das hingehauen hat. :-j
    Das Problem bei diesem Drucker haben viele andere Besitzer auch. Das Bett besteht aus der Grundplatte aus Alu die mit einem Heizelement geheizt wird. Darauf wird eine Glasplatte mit m.E. 4mm Stärke mit Klammern befestigt. Die Aluplatte ist oft nicht ausreichend plan und noch öfter ist die Glasplatte verzogen. Beim ersten Druck dachte ich noch bei mir ist alles gut. Aber inzwischen habe ich mehrfach beim Einstellen feststellen müssen dass die Glasplatte verzogen ist. Im jetzigen Zustand hat sie in der Mitte eine Mulde, mit Alufolie habe ich das versucht etwas auszugleichen. Also Alufolie zwischen Glasplatte und Aluplatte gelegt. Gehalten hat das Druckobjekt jetzt derart gut dass ich es nur mit samt des Kreppbands losgebracht habe..., also ganz umsonst wars wohl nicht. :-Z
    Der Druck an sich schaut auch sehr gut aus. Morgen dann mehr dazu, heute bin ich zu müde für weitere Untersuchungen... l:j
    Fast vergessen... gestern ist noch mein erstes Bauteil für ein Modell aus dem Drucker geflogen... :xm
    Eine Rahmentraverse für Tamiya LKW Rahmen. Maß passt nicht zu 100%, etwas zu schmal und etwas zu niedrig, aber theoretisch verwendbar.

    ©wheelman



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    Das war mein letzter Druck der nach dem Tuning so fest gehaftet hat dass ich das Keppband mit abgerissen habe... :-O

    ©wheelman

    Gruß, Joachim
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  • Ein weiterer Tag im 3D Druck Versuchslabor.... Mich hat das Thema mit dem 2. Motor nicht losgelassen. Also habe ich heute den Drucker nochmals genauer angeschaut und feststellen müssen dass er dann doch an mehreren Stellen unsauber zusammengebaut war. Letztendlich waren die Spindeln und die Motoren der Z-Achse nicht sauber ausgemittelt und deshalb gab es da die unschönen Verspannungen am unteren Ende der Z-Achse. Das ist jetzt behoben denke ich. :-W
    Heute habe ich den Drucker auch mal per USB am PC angeschlossen. Eigentlich nix besonderes, hat trotzdem viel Zeit gefressen bis es lief. Ob es sinnvoll verwendbar ist bleibt die Frage. Die Datei auf SD Karte ziehen und den drucker dann ohne weiteres Gerät mit der SD Karte drucken zu lassen macht im Prinzip mehr Sinn. Die Druckerei dauert meistens mehrere bis sehr viele Stunden, da braucht es nicht noch einen PC der ständig laufen muss...
    Aber ich bin noch am suchen was sich via PC am Drucker machen lässt, auch bzgl. Einstellungen und Tests etc.
    Was mich tatsächlich sehr überzeugt hat ist mein heutiger Testdruck des bekannten Würfels. Diesmal in besserer Auflösung, also geringere Layer-Höhe. Dementsprechend dauerts länger aber das Ergebnis verblüfft mich. Wie man mit einer "erhitzten Plastikwurst" derart schrfe Kanten drucken kann ist mir ein Rätsel. Die Düse hat 0,4mm Durchmesser und die Layerhöhe war m.E. 0,15mm. Was zudem beeindruckt.. die Maßgenauigkeit. Alle Winkel sind sehr genau 90°, die Abweichung von den 20mm ist auf keiner Seite größer als 0,1mm! Finde ich extrem gut für so ein simples Gerät. :-W
    Aber seht selbst, auch wenn weiße Gegenstände nicht wirklich gut zu fotografieren sind... :-j
    Hier ist der Unterschied natürich krass. Der Erstversuch mit schwarzem PLA und großer Layer-Höhe ist Welten entfernt vom heutigen Druck mit der feinen Auflösung. Auch PLA, nur eben weiß.

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    Wirklich sehr sauberer Druck

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    Nur auf dem Deckel ist ein kleines Loch, k.A. wie das kommt.

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    Gruß, Joachim
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  • WOW... sehr sauber!!!


    Ich bin ja auch grad wieder am probieren diverser Einstellungen, da meine Druckergebnisse seit dem der Drucker im Keller steht und es draußen und damit auch im unbeheizten Keller deutlich kühler geworden ist, auch deutlich schlechter geworden sind. Von solcherlei Ergebnissen wie du sie gerade erzielst, bin und war ich aber so oder so weit entfernt! Daher wird es wohl Zeit auch mal aufzurüsten...


    Zum Thema drucken am PC. Davon kann ich eigentlich nur abraten und wird auch in jedem Drucker Forum von abgeraten. Wenn der PC die ganze Zeit mit am Drucker hängt, weiß man nie, was in der Druckzeit dem PC so "einfällt". Von Standby, Ruhestand, Updates laden, USB Verbindung verlieren oder gar ein Neustart sind nur wenige Dinge die passieren könnten. Meiner hat leider keine Möglichkeit via SD Karte zu drucken und ich finde es via USB mittlerweile nur nervig. Der PC der eben beim Drucker füttert, sollte auch die Zeit für nichts anderes verwendet werden und ist somit komplett geblockt. Da der Rechner an dem ich die CAD Daten erstelle eh ein anderer ist, als der der am Drucker steht, muss ich so oder so schon immer die STL auf n USB Stick speichern. Da wär ne SD Karte genau das richtige und am Drucker noch "ein" Gerät weniger.


    Weiter machen, ich bin gespannt, was noch alles so geht!!!

  • Jetzt mal der Weg zum "fertigen" Produkt...
    Für meinen 6x6 habe ich eine "Servohalterung" entworfen. Mit Tinkercad, einer 3D Entwurf Software von Autodesk die im Browser läuft. Für meine Bedürfnisse erst mal ausreichend - und sogar kostenlos.

    ©wheelman


    Der zweite Schritt ist dann das sogenannte slicen. Bisher verwende ich für diesen Arbeitsschritt das kostenlos verfügbare Cura. Dabei wird das 3D-Objekt in eine Datei umgewandelt die der Drucker verarbeiten kann. Also welche Wege er wie schnell abfahren soll und mit welcher Menge und in welcher Temperatur er dort das Filament - in dem Fall PLA - auftragen soll.Man kann zudem angeben welchen Prozentsatz an Füllung man haben will (hier 60%) mit welcher Schichtdicke (0,2mm) gedruckt werden soll etc... rechts unten sieht man dass das Programm die voraussichtliche Druckzeit, das verbrauchte Material und sogar den Preis für das Material berechnet. Also wenn alles so klappt dann ist in gut 2 1/2h das gute Teil fertig und kostet mich rund 80 ct an Material. Stromkosten kommen natürlich dazu... l:j

    ©wheelman

    Gruß, Joachim
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  • Schön weiter über das 3D Druck Thema berichten.
    Ich finde es sehr interessant und würde mich schon in den Fingern jucken. 3D Modellierung ist zwar schon etwas her, aber durch Vorkenntnisse sollte das schon machbar sein.


    Falls ich mal etwas konstruiert haben sollte, werde ich aber vermutlich erstmal auf Dienstleister zum drucken zurückgreifen. Sonderlich viele Anwendungsfälle hab ich akutell ja nicht. Liegt aber glaub ich auch am Zeitfaktor.


    Also dann heut rein, äh, druckt rein :-W

  • Jetzt geht es weiter am Drucker:

    ©wheelman


    Oben stehen die angestrebten Temperaturen. links für den Druckkopf der das Filament druckbereit aufheizt und daneben die Temperatur fürs Heizbett auf dem das Objekt je nach Material nur dann haftet wenn genügend Wärme von unten zugeführt wird. Bei PLA meistens 60°C Hier ist das Bett noch am Hochheizen

    ©wheelman


    Und erst wenn das Bett 60°C hat heizt der Druckkopf auf 200°C => ich vermute dass das von Cura so gesteuert wird, könnte bei anderen Slicer Programmen wieder anders sein. Mit der Temperatur könnte ich natürlich auch spielen und auch die Geschwindigkeiten mit der sich der Druckkopf bewegt - aber erst mal drucke ich mit den Standartwerten aus Cura und bisher passen die ganz gut.

    ©wheelman


    Hier sieht man die Außenkontur vom Servohalter, allerdings ist das ganz äußere ein hauchdünner Rahmen den der Drucker bei jedem Objekt drumrumlegt. Auch das eine Funktion in dem Slicer Programm, ich vermute damit das Filament wirklich gut und gleichmäßig läuft bevor es an das eigentliche Bauteil geht. Kann man wie alles einstellen, ich lass es so wie es voreingestellt war.

    ©wheelman


    Zeitangabe und Prozentangabe passen hier irgendwie nicht zusammen. Es sollte 2 1/2h dauern, da sind 37 Minuten nach meiner Rechnung nicht nur 6%... :-j

    ©wheelman


    Sieht auch nach mehr als 6% aus. :cz

    ©wheelman

    Gruß, Joachim
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  • Und fertig ist der Halter.... :-O
    Zwei interessante Dinge sind dabei rausgekommen:
    1. ist die Passung fürs Servo auf Anhieb derart genau gelungen, ich bin hin und weg. :-W :-W :-W
    2. hat sich der Halter auf einer Seite offensichtlich beim Druck vom Druckbett gelöst und ist quasi "verbogen". Interessanterweise aber nur an der Unterseite. Oben ist der Rand gerade geblieben. Also quetscht der Drucker dann die einzelnen Schichten zusammen - was ja im Prinzip logisch ist weil er immer parallel zum Druckbett druckt.


    Und ich sollte mal meine Kopfrechenkünste überdenken... :xn Da war irgendwo der Wurm drin bei der Höhe.... :-O



    ©wheelman



    ©wheelman



    Ein paar raspel und Feilstriche später...



    ©wheelman




    ©wheelman

    Gruß, Joachim
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  • Hallo Joachim, :RI


    ein hoch interessanter Bericht, gut aufgenommen und gut erklärt.
    Da bekommt man ja richtig Lust, sich etwas näher da mit zu beschäftigen! :-W


    Zieh meinen nicht vorhandenen Hut.


    j:f... :xv

  • Hallo Joachim,


    ich hatte mit meinem 3D Drucker auch Anfangs Probleme mit dem Wrapping (dem Verziehen von Drucken). Ich habe es mit Klebeband, Haarspray und Prittstift (aber nur den von UHU wie überall empfohlen :-y) versucht, ohne Erfolg. Immer wieder haben sich die Drucke vom Bett gelöst und sich verzogen. :-Ma


    Dann habe ich einen Test mit BuidTak Dauerdruckplatten gemacht und seit dem habe ich keine Probleme mehr. Die Platte wird einfach auf das Bett oder die Glasplatte geklebt und nach einer neuen Höhenkalibrierung kann es los gehen.
    Zum Lösen der Drucke verwende ich einen sehr dünnen Malerspachtel mit dem ich gleichmäßig flach unter das Gedruckte gehe. Somit bleibt die Platte unbeschädigt und das Gedruckte löst sich.
    Die Dauerdruckplatten bekommst Du bei Amazon oder auch bei Druckerzubehör.de. Letztere haben ja immer mal wieder Angebote, bei denen man versandkostenfrei bestellen kann.


    BuildTak


    Die Platten halten eine ganze Weile, Du darfst nur nicht die Kalibrierung zu dicht an die Matte machen, dann verbrennt die Oberfläche. Und wenn Du mehrere gleiche Gegenstände druckst, macht es Sinn die unterschiedlich zu positionieren. Ansonsten brennen die Formen irgendwann ein.


    Ich werde Deinem Bericht weiter folgen, der Creality3D CR-10S oder der TEVO Tornado werden wohl meine nächste Anschaffung sein. Bisher muss ich mit 12x12x12cm Druckraum auskommen, da werden sich mit 30x30x40cm ganz neue Möglichkeiten auftun.


    Gruß aus Aachen


    Achim

  • Hallo Achim, vielen Dank für deine Infos und Rückmeldungen. Bisher hatte ich bei allen kleineren Bauteilen kein Problem mit dem Warping. Selbst der Deckel für eine Glasschale mit 16x20cm hat (leider extrem gut) gehalten. Untergrund bisher immer das beigelegte Kreppband und Temperatur vom Bett bei 60°C.
    Neben dem Drucker liegt bereits eine Platte aus "FR 4 GFK / Epoxy " - angeblich sehr gut als Dauerdruckplatte mit besten Haftungs - und Ablösungseigenschaften (nach dem Druck).
    Da mir geeignetes Klebeband fehlt ist sie noch nicht montiert, aber das wäre schon ein guter Fortschritt wenn ich nicht so oft das Kreppband ausbessern müsste. Und natürlich wenn alles immer halten würde... OK, das letzte streichen wir, unrealistisch soll man ja nicht sein. l:j

    Gruß, Joachim
    Auch meine Fotos gab es bei ARCOR - Dank Vodafone sind sie nicht mehr in den Foren sichtbar. :-Ma
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