Beiträge von toemchen

    So, Video fertig.


    https://youtu.be/Wv49YsSni20


    Erschreckend, wenn man die eigene Stimme hört - aber ich wollte eine Menge Information rüberbringen und das geht nunmal nur gesprochen, kann ja da keine seitenlange Texte im Video laufen lassen.


    Auch erschreckend, was aus dem Microsoft Movie Maker in der Generation 10 geworden ist - ein unbedienbarer Buntiklick mit krassen Funktionseinschränkungen, die man durch Kauf der "Pro"-Version aufheben kann. Keine Ahnung, mit welcher Version ich bisher arbeitete, aber die muss ich unbedingt wieder bekommen.

    Achsabstände des Traxxas 6x6 Chassis

    Achsabstände des U2450 6x6

    U2450l 6x6 von der Seite


    Ich bin mir ziemlich sicher, daß Du eine längere Pritsche oder eine andere Montage derselben brauchst.

    So ein Ladekran zwischen Fahrerhaus und Pritsche ist aber auch recht reizvoll.

    Vielleicht kann man rein optisch was mit einem Bruder-Ladekran machen.

    Oder funktionierend, aber auf abenteuerlichen Beschaffungswegen: https://de.aliexpress.com/i/4000234478430.html


    Viele Grüße

    Tom.

    Hallo zusammen,


    ich glaube, ich bin langsam wirklich gezwungen, mich von dem Projekt zu trennen.


    Am vergangenen Wochenende wurde es wieder von mehreren Kindern gleichzeitig genutzt, und alle in Frage kommenden Kinder werden langsam immer größer und schwerer...


    Es passierte das unvermeidliche: Beim Rückwärtsfahren gegen ein Hindernis ratterte und knackte es laut, dann ging nichts mehr.


    Noch vor Ort analysiert: Die Antriebskette zur Vorderachse war gerissen. Die Antriebskette von der Getriebebox in die Hauptwanne runter war gerissen. Die Verteilerachse in der Hauptwanne eiert deutlich. Die Befestigungslaschen der Getriebebox sind durch den enormen Zug der Antriebkette verbogen. Außerdem hatte ich schon zuvor festgestellt, daß eines der Vorderachsgelenke nicht mehr richtig mitmacht.


    Fazit: Der Antrieb ist den Belastungen mit 7jährigen Kindern nicht gewachsen. Da hilft es auch nicht, zur Vorsicht zu mahnen. Spielspaß stellt sich nur ein, wenn das Ding ohne Wenn und Aber zu allem verwendbar ist.


    Nun könnte ich die nächste Verbesserungsrunde konstruieren: Denkbar wären Ketten mit 9,25er Teilung statt 6mm, die haben 3fache Belastbarkeit. Aber das ist nicht alles: Mit diesen Ketten ist dann kein so großes Übersetzungsverhältnis erreichbar, denn die Kettenblätter an den Achsen können nicht größer werden. Also eine weitere Untersetzungsstufe in die Hauptwanne hinein. Dann aber könnte die Übersetzung in der Getriebebox wieder länger werden, das würde das Drehmoment reduzieren, das von der Getriebebox per Kette in die Hauptwanne runter übertragen werden muß.


    Alles nicht unmöglich, aber von mir mangels Zeit und Energie nicht mehr zu schaffen. Außerdem wächst meine Tochter demnächst aus der Sache raus.


    ALSO: VERKAUF!!!!


    Bitte denkt alle darüber nach, ob Euch das interessieren könnte. Und sagt es weiter an jeden, den Ihr Euch vorstellen könnt. Für Tipps und CAD-Daten, ja sogar ein bißchen Konstruktionsarbeit würde ich ja weiter zur Verfügung stehen.


    Ich werde auch auf youtube ein kleines Filmchen stellen, daß er jetzt verkauft wird.


    Und nach den Pfingstferien geht das ganze auf ebay. Damit bildet sich der Preis automatisch. Ich weiß, dieser wird unter dem Preis der Einzelkomponenten liegen und das Herz wird mir bluten, aber ich kann jetzt einfach keinen Preis festsetzen, der einerseits meine Ideen, meine Arbeit und meinen Abschiedsschmerz würdigt und den andererseits irgendjemand bereit wäre zu zahlen.

    Hast Du eigentlich schon mal die "Lesu" Achsen für 1:14er Lkw in Betracht gezogen?

    Zusammen mit Portalgetrieben könnten die ja auch auf die benötigte Spurweite kommen, bzw. die läßt sich ja sowieso frei wählen, wenn Du das ganze Achsgehäuse selbst designst und die Halbwellen neu machst.

    Zu denen müßten sich allerhand Informationen finden lassen.

    Sperrbar sind sie, solide sehen sie auch aus. Und die Doppelkardangelenke in der Vorderachse sind wunderhübsch.


    Ansonsten:

    Wieviele Bolzen die Radbefestigung jetzt hat, finde ich nicht so wichtig.

    Ich finde die Nietenzählerei überhaupt zunehmend unwichtig.

    Hauptsache ist doch, daß man so einen Unimog überhaupt auf die Beine stellt und auch fertig baut!

    Und was nützt mir die richtige Zahl der Nieten und die richtige Blechstärke am Auspuffrohr, wenn an anderer Stelle ein Kabel raushängt oder ein blau eloxierter Kugelkopf das Lenkgestänge "ziert"?

    Klar sind Details mit Wiedererkennungswert schön, aber man muß nicht jeden Unimog-Baureihen-Fetischisten befriedigen können.

    Hi Hoffy,


    Du willst es jetzt aber ganz genau...


    Und dann muß ich leider sagen: Der U1300L hat schon Achsen, die aus einem Mittelteil und zwei angeflanschten Seitenteilen bestehen.

    Es gibt eine mittelschwere Achse, so wie gerade beschrieben, die ist im U1000 - U1400 drin.

    Und eine schwere, wie im Bild von Donnerbauer, die ist ab U1500 drin.

    So ungefähr zumindest.

    Andere sagen, die schwere wäre erst später dazugekommen.

    Ich hab aber im Unimog-Museum Gaggenau einen U1700 von 1977 gesehen, der hatte auch schon die schwere drin.

    Und definitiv einige U1300L, die haben alle die mit dem Mittelteil.



    Aber mir würde die Funktion vor die Optik gehen.

    Sonst mußt Du versuchen, die Sperrenmechanik selbst zu bauen. Das würde voraussetzen, daß Du erstmal ein echtes Diff mit entsprechend kleinem Tellerrad findest.

    Ich hatte ja auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, meine Achsen von 1:7,2 auf echte 1:8 umzukonstruieren, um vielleicht irgendwann eine Neuauflage meines Unimogs zu bauen. Die momentanen arbeiten mit ganz alten Differentialen von "Bönning" mit 36,5mm Tellerrädern, außen haben die Achsgehäuse am Differential 43mm Dicke. Für 1:7,2 geht das gerade noch, für 1:8 wäre es dann schon ein Brocken. Ich habe schonmal nach kleineren Diffs gesucht. Da war nicht viel zu finden, und schon gar nichts, was nicht irgendwie der gerade noch ergatterte Abverkauf von Ersatzteilen für irgendeinen Buggy ist.

    (Tatsächlich habe ich mir zwei so "Abverkauf"-Teile beschafft mit 32mm Tellerrädern, aber ich weiß nicht mehr, was das für welche waren. Irgendwo auf RC-Baustelle gibts einen Thread dazu...)


    Viele Grüße

    Tom.

    Hallo,


    die Sicke am oberen Ende der Motorhaube, die sich ja auch im feststehenden Teil direkt vor der Scheibe fortsetzt, ist bei ALLEN Unimogs da. Unter anderem kommen kommen quasi bei der "Kante" dieser Sicke die Scheibenwischerachsen senkrecht aus dem Blech raus.


    Was nicht stimmt, so wie es zwischendurch auf Bildern von Peter zu sehen war, daß da ein offener Schlitz ist.


    Es ist leider ziemlich schwierig, im Netz Detailbilder des Fahrerhauses zu finden, welche die betreffende Stelle einigermaßen von schräg oben zeigen. Alle knipsen das Fahrerhaus halt im Stehen, und da ist der Blickwinkel auf dieses Detail schlecht. Ich habe jetzt ein Bild extrahiert und die Sicke durch blaue Linien verdeutlicht.



    Übrigens: Heute vormittag wollte ich sowas auch schon mal mit dem Handy schreiben, als ich das dann mit "Antworten" abschicken wollte, hat die (mobile Version der) Website ewig mit so nem "Sanduhr"-Kreis gerödelt, bis ich irgendwann abgebrochen habe. Danach hieß es dann auf einmal "Titel von rico geändert". Also ich vermute, die Forumssoftware hat sich hier irgendwie verschluckt...

    "Papa ich kann echt nix dafür!"

    Wow, das nenne ich mal eine fundierte Recherche. Sogar mit der Entwicklungsabteilung direkt bei Krampe kommuniziert. Schön mit anzusehen und ein Ansporn.


    Ich beschäftige mich ja auch recht intensiv mit der Technik des Unimogs, aber bis zur Mercedes-Entwicklungsabteilung bin ich noch nicht vorgestoßen! Wird langsam mal Zeit, daß die mich einladen ))2


    Gleiches wie Du hatte ich mir auch gedacht, warum die gelenkten Achsen nicht quasi symmetrisch um die ungelenkte in der Mitte herum gruppieren?

    Ein weiterer Grund für diese Anordnung von Achsschenkelgelenk und Lenkhebel könnte sein, daß sich im beengten Platz "innerhalb" der Felge ein vernüftig langer, präzise lenkender Hebel darstellen läßt.

    Spannend, was man dabei über das Original und dessen Technik lernt.

    Hallo Ulrich, nichts für ungut!


    Ich finde diese Bauweise ja auch schön, und immer mehr Anbauteile, die man sonst irgendwie aus Kunststoff gedrechselt hätte, sind jetzt bei mir Druckteile.

    Natürlich muß man sie vorher in 3D gestalten - aber das macht bei mir ehrlich gesagt auch einen guten Teil des Spaßes aus. Es ist einfach schön, die Dinge zuerst im virtuellen schon mal entstehen zu lassen.

    Nur zu so teuren Teilen lasse ich mich nicht hinreißen - da suche ich dann doch nach anderen Lösungen.


    Nach den shapeways-Konditionen für Firmenkunden muß ich mal fragen - ich bin ja sowohl Privat- als auch Firmenkunde. Aber außer dem Anruf eines englisch-sprachigen Marketingmitarbeiters habe ich davon noch nicht viel bemerkt.


    Jetzt habe ich noch eine Frage zur Fahrwerksgeometrie:

    Interessant finde ich, daß die Schwenkachsen der Achsschenkel nicht nur weit innen liegen, sondern auch nach vorne versetzt sind.

    Ok weit innen deshalb, weil in den kleinen Felgen dieser breiten Ballonreifen halt einfach kein Platz ist.

    Ich vermute, das wurde beim Original abgeguckt.

    Erzeugt das so eine Art Nachlauf, damit die Räder sich bei Vorwärtsfahrt von selbst in die Kurve einstellen?

    Oder ist es, damit sich sich die Räder nicht zu nahe kommen?


    Viele Grüße

    Tom.

    Ich glaube mir hauts den Vogel raus.


    Ich habe mal eben ein Teil bei protiq hochgeladen, das ich normalerweise für die Firma bei shapeways mit deren "stainless steel" Prozeß anfertigen lasse. Ich weiß, das ist ein spezieller Prozess mit Bronze als Füller zwischen den Edelstahl-Pulverkörnchen. Und keineswegs "stainless", wie ich schon oft leidvoll erfahren mußte. Auch bei diesem winzigen Teil, das im Inneren Wasser führt, würde ich gerne richtigen Edelstahl haben.


    Nun, jedenfalls: Bei shapeways ca. 18€.


    Dasselbe bei protiq in echtem Edelstahl 316L: 418€ !!!


    Ich will mir nicht vorstellen, was der Rahmen der Heckklappe gekostet hat. Ein Tausender reicht da nicht, selbst wenn er von hinten schön hohl ist.


    Tut mir leid, wenn ich jetzt ein bißchen impertinent das Thema "wer gibt wieviel für den Modellbau aus" anschneide. Eigentlich sollte man sich zurückhalten, ist eines jeden Privatsache.

    Aber da hier die Dimension so dramatisch und so offenkundig ist?


    Edit: Eigentlich wollte ich ja gestern auch ein Bild des kleinen Teils hochgeladen haben...

    Die professionell 3D gedruckten Bauteile interessieren mich auch...


    Stoßstange und Kotflügel aus Stahl:

    Auf den Bildern sieht es aber noch nach weißem Kunststoff aus, oder ist das wirklich lackierter Stahl?

    Und Kotflügel sind ja nun wirklich das Beispiel für ein dünnwandiges Werkstück, das geht mit Stahl?

    Oder meinst Du den hinteren Abschluß der Mulde, der zum Verschweißen/Verlöten mit dem Blech aus Stahl sein muß.


    Alu-Klappe:

    Ich vermute, das ist das direkt lasergesinterte Alu. Aber das geht bei Bauteilen dieser Größe doch echt ins Geld, oder?


    Bei welchem Anbieter bestellst Du?


    Viele Grüße

    Tom.

    Hallo Peter, hallo Hoffy,


    früher war ich auch recht etepetete mit den Rundungen am Fahrerhaus, aber mittlerweile sehe ich, daß das in der kleinen Größe, und lackiert, nicht mehr so schlimm ist. Daß die Sicken und Kanten gut rauskommen ist fast wichtiger, da hat so ein scharfkantiges Ding sogar Vorteile.


    Aber Du hast recht, Hoffy, da sind in jeder Blechfläche leichte Krümmungen drin - muß ja auch sein weil das Blech sonst nen Knackfrosch macht.


    Beim DT-C Fahrerhaus würde ich zunächst nur die mit den roten Pfeilen markierten Kanten zu einer sanften Rundung nacharbeiten - muß man ja nur zuvor in der Innenkante was unterfüttern und dann die Feile sprechen lassen.


    Interessanter ist die Frage, ob DT-C-Rallye Racing tatsächlich die Kabine auch in 1:8 fräsen würde.

    Und zweitens, wie weit man die Spurweite der TRX-4 Achsen aufblasen muß für 1:8?


    Von meiner Seite die Informationen zum Original: Spurweite 1830mm. In 1:8 dann 229mm.


    Bei afv-model.de habe ich Reifen gefunden: https://afv-model.com/176/Ma%C…2%2C5-R-20-MIL-Vollreifen

    Haben 127mm Durchmesser und 37mm Breite.

    Das wären 266mm Gesamtbreite.

    Beim Traxxas sinds 248,5mm Gesamtbreite mit 48mm breiten Reifen. (Durchmesser 118mm)


    Hallo Hoffy, danke, daß Du meine Zeilen nicht als Klugscheißerei ablehnst (oder es zumindest verbirgst).


    Aber das Thema bringt mich in Plauderlaune.


    Also nehmen wir mal einen einfachen Fall, das Fahrzeug will einen Berg hinauf. In Querrichtung mal keine Neigung.

    Wir schauen von hinten über den Popo aufs Fahrzeug.


    Angenommen, das Verteilergetriebe hat eine durchgehende Achse für die Kardanwellen zur VA und HA.

    Und diese dreht jetzt z.B. im Uhrzeigersinn, um nach vorne zu fahren.

    Dann wollen die Kardanwellen mit ihrem Drehmoment an der VA und an der HA jeweils das rechte Rad stärker auf den Boden drücken.

    Aber es gibt ja keinen "Lufthaken", an dem sich der Rahmen abstützen kann, um die beiden rechten Räder stärker anzudrücken.

    Sondern die rechten Räder federn etwas weiter aus, die linken etwas weiter ein, und den gesamten Rahmen kippt es nach links weg, weil ja die Räder immer noch auf derselben Stelle am Boden stehen.

    (Wenn der Schwerpunkt des Aufbaus weit oben ist, verlagert es das Gewicht etwas, aber bei unseren Crawlern und Scalern dreht sich der Rahmen eher um eine gedachte Längsmittellinie, ohne daß dabei nennenswert Gewicht hin- oder hergekippt wird.)

    Es ist jedenfalls nicht so, daß die Kraft durch das Drehmoment der Kardanwellen direkt die Kraft beeinflußt, mit der die Räder auf den Boden drücken.

    Sondern das Drehmoment verspannt nur die Aufhängung, und zwar gleichsinnig.

    Als gesamtes gesehen, ist es immer noch das gleiche Fahrzeug mit immer noch etwa derselben Gewichtsverteilung auf die Räder. Nur daß der Rahmen etwas schief zu den Achsen ist.


    Anders der Fall mit gegensinnigen Kardan-Ausgängen.

    Sagen wir, die Welle zur VA dreht im Uhrzeigersinn, und die zur HA entgegen dem Uhrzeigersinn.

    Jetzt werden das vordere rechte und das hintere linke Rad durch die Drehmomente stärker angedrückt.

    Und das ist tatsächlich so! Für die Verdrehung einer Achse, kan jeweils die andre Achse als Abstützung genommen werden.

    Es werden also zwei diagonale Räder entlastet und zwei diagonale Räder stärker belastet.

    Und für besten Vortrieb möchte man möglichst das Gewicht des Fahrzeugs gleichmäßig auf alle Räder verteilen.


    Oder extrem ausgedrückt:

    Durch gegensinnigen Torque Twist kann das Fahrzeug auf zwei diagonalen Rädern balancieren und die anderen beiden in die Luft heben.

    Während bei gleichsinnigem Torque Twist die Räder EINER Seite in die Luft gehoben werden wollen, aber das geht ja nicht, wo soll denn die abstützende Kraft alleine aus dem Fahrzeug dafür herkommen?

    Ist es bem Torque Twist nicht so, daß man lieber gleichsinnigen Antrieb hat?


    Beim gleichsinnigen Antrieb kippt es den Rahmen in eine Richtung.

    Natürlich kann das, wenn die Karre kurz vorm quer-kippen ist, durch die leichte Gewichtsverlagerung den Ausschlag zum endgültigen Kippen geben.

    Aber in den meisten Fälllen macht das für die auf dem Boden stehenden vier Räder quasi keinen Unterschied, sie sind immer noch etwa mit den gleichen Gewichten belastet. Es ist ja nicht so, daß eine geheime Kraft den Rahmen in der Luft festhält und durch das Drehmoment der Kardanwellen die beiden rechten Räder stärker auf den Boden drücken als die beiden linken.


    Beim gegensinnigen Antrieb werden die Achsen durch das Drehmoment der Kardanwellen in verschiedene Richtungen vom Rahmen weggedreht. Das heißt, zwei diagonale Räder werden wirklich stärker auf den Boden gedrückt und die zwei anderen diagonalen schwächer. Das geht nämlich auch ohne daß der Rahmen "irgendwo in der Luft" ein Gegenmoment bräuchte.


    Bei starrem Durchtrieb ohne Differentiale nicht so schlimm, aber prinzipiell möchte man schon immer, daß alle Räder etwa gleich stark belastet sind.

    Hallo Oberländer,


    weil hier so wenig geschrieben wird, kopiere ich mal den Beitrag, den ich eben in einem anderen Forum geschrieben habe.

    Gestern hatte ich nach langer Zeit endlich wieder einen klassischen Bastelabend an der Drehmaschine und an meinen Unimogs.


    Dieses mal war der RollyMog dran, den möchte ich nämlich vom Hals haben (sprich funktionsfähig an seinem Nutzungsort, nicht in der Werkstatt).


    Doch erst der Reihe nach. Im Sommer wurde er trotz amputiertem Antriebsgelenk vorne links noch ganz lustig von Töchterlein und den Nachbarskindern genutzt. Er hält auch aus, daß sich noch ein Kind hinten dazuquetscht. Leider passierte dann folgendes: Durch abruptes Gasgeben fiel das Kind irgendwann hinten runter, Kopf aufs Pflaster, Blut, ab ins Krankenhaus zum Nähen geschockt. Da war der WAF (Woman's Acceptance Factor) natürlich erstmal kräftig in den Minusbereich gerutscht und ich habe das Ding in die Werkstatt mitgenommen.


    Da stand er nun bis gestern, dann habe ich mir die Antriebsgelenke mal noch genauer angesehen. Durch die Größe der Bauteile und das Abwaschen des Fetts mit Benzin kam wieder so richtig Autowerkstatt-Feeling auf.


    Erkenntnisse:

    - An einem der CVD-"Töpfe" sind die Bohrungen für den Querstift verdengelt. Ich nehme an, das überstehende Ende des verrutschten und schon außerhalb des Topfes herumeiernden Querstifts hat das angerichtet.

    - Das Gelenk auf der rechten Seite ist in jeder Hinsicht in Ordnung, allerdings sieht man bei dessen Querstift tatsächlich ein bißchen Abnutzung an den Stellen, wo er am Schlitz der Kugel anliegt. Siehe Foto.

    - M6-Senkschrauben halten die CVD-Töpfe an den Achswellen, und somit die Achswellen gegen axiales Verrutschen in den Kugellagern. Diese Schrauben waren ziemlich mitgenommen, der Senkkopf regelrecht zu einem Kragen hochgebogen (weil die Senkbohrung viel zu groß ist und der Senkkopf nur mit dem äußeren Rand aufliegt), und mir scheint, als wollte der Kopf bald abreißen.


    Reparaturen/Verbesserungen:

    - M8-Senkkopfschrauben am Kopf so bearbeitet, daß sie genug Platz für die CVD-Kugel lassen. Es ist nur noch ein Hauch von Inbusloch vorhanden, aber es reicht zum Festziehen. M8-Gewinde in die Achswellen. Diesmal mit Schraubensicherung.

    - Neuen Querstift angefertigt, auch hier Schraubensicherung auf die Madenschrauben.

    - Auch die M8-Senkschrauben, welche die Kunststoffelgen auf den Achswellen halten, bekamen Loctite. Bisher mußte ich die alle Nase lang festziehen.


    Weitere Arbeiten sind geplant:

    Die Klappe an der Pritsche hinten werde ich ganz anders befestigen. Normal ist sie bei Rollytoys oben angeschlagen, was für den Betrieb mit Kindern bescheuert ist: Transportiertes Material geht durch den Schlitz der sich öffnenden Klappe flöten, und mitfahrende Kinder versuchen, sich auf die Oberkante der Klappe zu setzen wie ein Motorrad-Sozius. Ergebnis siehe oben krank3

    Ich werde sie nun unten anschlagen, so daß sie geöffnet sehr stabil waagerecht wegsteht. Dann können sich Mitfahrer rückwärts draufsetzen und die Beine baumeln lassen.


    Also die Vorschaubilder sind von der Forums-Software anscheinend auf ganz geringe Auflösung herunterskaliert, und inm Beitrag wieder auf eine unnötige Größe "ausgebreitet". Ich habs mal per Screenshot in Microsoft Paint reingezogen, da sieht man dann, daß jedes Pixel des Vorschaubildes auf eine Fläche von 4x4Pixel ausgebreitet wurde.


    Also entweder Fläche der Vorschaubilder verkleinern (früher waren die ja auch kleiner und das war ok so) oder die Pixel-Auflösung der Vorschaubilder verbessern. An irgendeiner dieser beiden Stellen wir man schon schrauben können...


    Aber Du hast vollkommen recht, erstmal Update abwarten. Da kann ja so manches wieder auf Default gesetzt werden...