Beiträge von toemchen

    Hallo Oberländer,


    weil hier so wenig geschrieben wird, kopiere ich mal den Beitrag, den ich eben in einem anderen Forum geschrieben habe.

    Gestern hatte ich nach langer Zeit endlich wieder einen klassischen Bastelabend an der Drehmaschine und an meinen Unimogs.


    Dieses mal war der RollyMog dran, den möchte ich nämlich vom Hals haben (sprich funktionsfähig an seinem Nutzungsort, nicht in der Werkstatt).


    Doch erst der Reihe nach. Im Sommer wurde er trotz amputiertem Antriebsgelenk vorne links noch ganz lustig von Töchterlein und den Nachbarskindern genutzt. Er hält auch aus, daß sich noch ein Kind hinten dazuquetscht. Leider passierte dann folgendes: Durch abruptes Gasgeben fiel das Kind irgendwann hinten runter, Kopf aufs Pflaster, Blut, ab ins Krankenhaus zum Nähen geschockt. Da war der WAF (Woman's Acceptance Factor) natürlich erstmal kräftig in den Minusbereich gerutscht und ich habe das Ding in die Werkstatt mitgenommen.


    Da stand er nun bis gestern, dann habe ich mir die Antriebsgelenke mal noch genauer angesehen. Durch die Größe der Bauteile und das Abwaschen des Fetts mit Benzin kam wieder so richtig Autowerkstatt-Feeling auf.


    Erkenntnisse:

    - An einem der CVD-"Töpfe" sind die Bohrungen für den Querstift verdengelt. Ich nehme an, das überstehende Ende des verrutschten und schon außerhalb des Topfes herumeiernden Querstifts hat das angerichtet.

    - Das Gelenk auf der rechten Seite ist in jeder Hinsicht in Ordnung, allerdings sieht man bei dessen Querstift tatsächlich ein bißchen Abnutzung an den Stellen, wo er am Schlitz der Kugel anliegt. Siehe Foto.

    - M6-Senkschrauben halten die CVD-Töpfe an den Achswellen, und somit die Achswellen gegen axiales Verrutschen in den Kugellagern. Diese Schrauben waren ziemlich mitgenommen, der Senkkopf regelrecht zu einem Kragen hochgebogen (weil die Senkbohrung viel zu groß ist und der Senkkopf nur mit dem äußeren Rand aufliegt), und mir scheint, als wollte der Kopf bald abreißen.


    Reparaturen/Verbesserungen:

    - M8-Senkkopfschrauben am Kopf so bearbeitet, daß sie genug Platz für die CVD-Kugel lassen. Es ist nur noch ein Hauch von Inbusloch vorhanden, aber es reicht zum Festziehen. M8-Gewinde in die Achswellen. Diesmal mit Schraubensicherung.

    - Neuen Querstift angefertigt, auch hier Schraubensicherung auf die Madenschrauben.

    - Auch die M8-Senkschrauben, welche die Kunststoffelgen auf den Achswellen halten, bekamen Loctite. Bisher mußte ich die alle Nase lang festziehen.


    Weitere Arbeiten sind geplant:

    Die Klappe an der Pritsche hinten werde ich ganz anders befestigen. Normal ist sie bei Rollytoys oben angeschlagen, was für den Betrieb mit Kindern bescheuert ist: Transportiertes Material geht durch den Schlitz der sich öffnenden Klappe flöten, und mitfahrende Kinder versuchen, sich auf die Oberkante der Klappe zu setzen wie ein Motorrad-Sozius. Ergebnis siehe oben krank3

    Ich werde sie nun unten anschlagen, so daß sie geöffnet sehr stabil waagerecht wegsteht. Dann können sich Mitfahrer rückwärts draufsetzen und die Beine baumeln lassen.


    Also die Vorschaubilder sind von der Forums-Software anscheinend auf ganz geringe Auflösung herunterskaliert, und inm Beitrag wieder auf eine unnötige Größe "ausgebreitet". Ich habs mal per Screenshot in Microsoft Paint reingezogen, da sieht man dann, daß jedes Pixel des Vorschaubildes auf eine Fläche von 4x4Pixel ausgebreitet wurde.


    Also entweder Fläche der Vorschaubilder verkleinern (früher waren die ja auch kleiner und das war ok so) oder die Pixel-Auflösung der Vorschaubilder verbessern. An irgendeiner dieser beiden Stellen wir man schon schrauben können...


    Aber Du hast vollkommen recht, erstmal Update abwarten. Da kann ja so manches wieder auf Default gesetzt werden...

    Nun wollte ich VOR dem Forums-Update noch schnell was zu meinem Unimog bringen, wenngleich das gezeigte auch schon wieder einige Zeit existiert... das wollte ich schon lange zeigen, aber ich hatte so verdammt viel um die Ohren...


    Vor einem Treffen Anfang Mai 2019 im Modellbaupark 1:8 in Weilburg wollte ich endlich mal das Fahrerhaus aufhübschen und alle Teile, die ich bis dato am CAD entworfen und von shapeways drucken hatte lassen, endlich mal lackieren und einbauen. Dazu mußte ich auch einige Bastel-Zeit in eine Lackierkabine investieren.


    Das Ergebnis seht Ihr auf den Bildern.


    Was noch fehlt: Ordentliche Kotflügel (es gab schon mal welche, die waren mir aber jetzt zu dünnwandig und zu oft verbogen und geradegerichtet), hübsche Bemalung des Armaturenbretts und Zifferblätter, Stern im Lenkrad, Stern auf dem Kühlergrill, Zusatzscheinwerfer, Zusatzblinker. Und natürlich Elektrifizierung der ganzen Lampen.


    Die normalen Blinker sind nicht auf dem Foto, aber waren schon mal dran. Sie sind wie der Grundkörper des Fahrerhauses schon über 20 Jahre alt und wurden damals aus irgendwelchen Kontrolleuchten gewonnen, ungefähr solche, nur mit Kreuzriffel innen statt einfachem Riffel wie im Link.


    Wenn jetzt dann irgendwann Herbst ist, der Schulbeginn meiner Tochter über die Bühne, die Arbeitsbelastung wieder weniger, das Umräumen und Zimmer tauschen zuhause.. dann werde ich das vervollständigen und hier zeigen.


    Und im Winter wirds hoffentlich mit dem schaltbaren Hauptgetriebe vorangehen. Im CAD und im Gehirn existiert schon einiges, aber real noch nicht.


    Viele Grüße
    Tom.


    PS. Joachim, ich hab es nicht übers Herz gebracht die Bilder in Originalgröße (20 MPixel, 8MB) hochzuladen. Sie sind jetzt 1600Pixel breit und erstaunlicherweise nur 150kB groß.

    Es hätte mir klar sein müssen, daß Du, Peter, jetzt richtig hochgehst.


    Da kommt aus heiterem Himmel in einem über einem Jahr unberührten Thread ein Seitenhieb auf mich, und ich lasse mich zu einem persönlichen Angriff verleiten.
    Streichen wir also die "Überschrift" - sie tut mir leid.
    Es wird keine weiteren Betitelungen mehr geben.


    Aber Dein Verhalten will ich Dir trotzdem nicht durchgehen lassen.


    Erstens:
    Wer außer mir sollte mit dem Fachmann gemeint sein?
    In diesem Thread bin ich der einzige, der sich mit dem Wort "bescheuert" über die Situation geäußert hat, daß man mangels Alternativen gezwungen ist, unter einem MAN SX für Doppelbereifung vorgesehen Veroma-Hinterachsen zu bauen.
    In diesem Thread bin ich der einzige, der einen Unimog in 1:8 baut.
    Du hast mir schon mehrmals ans Herz gelegt, zu öffnende Türen zu bauen.
    Wenn es da einen anderen gibt, dann nenne ihn mir doch. Und teile nicht verklausuliert gegen einen "Fachmann" aus und schreibe nicht auch noch hintendran "ohne bösen Hintergedanken".
    Was ich mir auch gut vorstellen kann: Du vermischt Gedanken und Diskussionen aus anderen Threads oder gar anderen Foren und schmeißt ein impulsives Ergebnis hier hinein. Das verwirrt aber. Sortiere Deine Gedanken bitte besser.


    Zweitens:
    Ich kritisiere nicht Deinen Baustil.
    Ich kritisiere nicht Deinen Baustil.
    Ich kritisiere nicht Deinen Baustil.
    Du kritisierst meinen Baustil. Du hast in Deinem Beitrag aus heiterem Himmel gegen meine nicht vorhandenen Portalachsen und nicht zu öffnenden Türen als gravierenden Stilbruch gewettert.
    Ich habe meinen Baustil verteidigt (daß man das überhaupt muß?), indem ich sagte, ich baue keine Puppenstube.
    Würde ich Deinen Baustil als Puppenstube kritisieren wollen, hätte ich bei Deinem Unimog 404S über viele Seiten hinweg Gelegenheit gehabt. Habe ich aber nicht gemacht.


    Drittens:
    Ich dachte, ich hätte es gleich beim ersten Mal, als ich das Wort "bescheuert" verwendete, deutlich gemacht: Ich beklage die Situation, daß man keine besseren Achsen findet, und kritisiere nicht die "Entscheidung" (die gar keine Entscheidung ist, weil es ja eben nichts besseres gibt) des Modellbauers, der die Veroma-Achsen verwendet.
    Im gestrigen Beitrag habe ich nochmal versucht, das deutlich zu machen.
    Jetzt schreibe ich es nochmal ein drittes Mal ganz ausführlich:
    Ich sage nicht, daß Du eine bescheuerte Entscheidung getroffen hast oder gar bescheuert bist. Es gibt keine Entscheidung. Nur der allerkleinste Teil der Modellbauer ist in der Lage, sich einfach selbst Achsen zu konstruieren und zu bauen. Und das soll jetzt um Himmels Willen nicht arrogant oder elitär klingen! Es ist einfach so. Wer sich Achsen kauft und damit ein Modell baut, egal in welchem Maßstab, ist in allerbester Gesellschaft mit gefühlt 95% aller Funktionsmodellbauer. Und in 1:8 gibt es eben nur Achsen zu kaufen*, die unter einem MAN SX nicht original aussehen.
    Wenn Du es jetzt immer noch nicht kapiert hast, daß ich mit den Achsen nicht Dich kritisiere, sondern nur beklage, daß es nichts besseres gibt, dann kann ich Dir auch nicht helfen. Ich habs jetzt viermal geschrieben.


    Viertens:
    Den Satz mit dem Großmodell lasse ich in Bezug auf Freundlichkeit, Angriffslust und Thematreue mal unkommentiert.


    Fünftens:
    "Mir liegt es fern, Unstimmigkeiten aufkommen zu lassen"
    Ja, dann handle und schreibe auch so!


    Und damit beende ich meine Ausführungen.
    Ganz in Joachims Sinne werde ich hier Ruhe geben, damit der Thread wieder nach unten rutschen kann und aus dem Blickfeld verschwindet.



    * Noch zu drittens:
    Wer richtig stinkereich ist, kann natürlich Achsen in Auftrag geben - und auch da höre ich, daß man kaum jemand findet, der das macht. Manchmal hat man Glück und es bleibt durch einen Freundschaftsdienst sogar bezahlbar - wie bei Deiner Franziska.
    Stinkreich bin ich auch keineswegs - darum nehme ich all mein Wissen und Können zusammen und pfriemle über Jahre hinweg an einem Modell und seinen Achsen herum. So mache ichs halt, bin nicht stolz drauf, brauche keine Auszeichnungen von der Truckmodell und keine DM, ich freue mich selbst daran.

    Ach Peter, ich glaube Du wirst langsam alt und eigensinnig.


    Niemand will Dich angreifen und Dir Deine Achsen kaputtreden.
    Aber unter einem MAN Kat oder SX sehen die Veroma-Achsen einfach sch...e aus.
    Und das kann ich so deutlich sagen, ohne jemand damit anzugreifen, weil es einfach einen allgemeinen Zustand beklagt. Es hat ja keiner die einfache Wahl, nehme ich fürs gleiche Geld passende oder unpassende Achsen? Und dann reibt man ihm die unpassende Wahl unter die Nase und rümpft selbst selbige. Nein, es gibt passende Achsen ja nicht mal für viel Geld zu kaufen!


    A propos Nase rümpfen.
    Falls der "Fachmann" ich sein sollte, mußt nochmal ganz ganz genau hinschauen. Dann entdeckst sogar Du, lieber Peter, die Portalachsen.
    Und zu öffnende Türen brauche ich nicht, denn ich baue Funktionsmodelle, keine Puppenstuben.


    @Joachim:
    Bist Du nicht beruflich im sozialen unterwegs, sind Dir psychische Besonderheiten aus deinem Kundenkreis bekannt?
    Da gibt es zum Beispiel manisch-depressiv.
    Da wechseln sich Phasen mit großem Schaffensdrang und Leistungsfähigkeit mit Phasen absoluter Niedergeschlagenheit und Zusammenbruch ab. Kann weniger und mehr deutlich sein.
    Manche schwanken sogar zwischen "ich baue ein Weltunternehmen auf" und "ich bin dann mal ein Jahr in ner Klinik".
    Mir war das im vorliegenden Fall schnell klar, ich wäre niemals irgendeine Geschäftsbeziehung eingegangen. Ich hatte immer nur versucht, Moritz auf die offensichtlichen Ausblühungen des "ich will zuviel auf einmal" hinzuweisen und gleichzeitig auf einem einfacher begehbaren Pfad nach Ergebnissen und Fotos zu fragen. Nicht uneigennützig, schließlich genoss ich das, was er zeigte.
    Trotzdem alles sinnlos. Von der Lkw-Fabrik hören wir nichts mehr.

    Gestern beim Ratschen mit Joachin auf der bauma fiel mir auf, daß ich hier noch gar nicht das letzte Video publik gemacht hatte:


    Schneeräumen


    Ist natürlich schon vom Anfang des Winters, und interessiert jetzt im Frühling keinen mehr, aber obwohl, solls nicht am Sonntag wieder schneien?


    Des weiteren denke ich darüber nach, mich von dem Projekt zu trennen.
    Zuhause in München gibt es keinen Platz das Fahrzeug aufzubewahren, geschweige denn zu benutzen.
    In Garmisch sind wir selten, dann ist wenig Gelegenheit es zu nutzen, und wenn es mal defekt sein sollte oder erweitert/verbessert werden sollte, wirds richtig schwierig: Mit dem Monster passt nicht mehr die ganze Familie ins Auto, also eine Extra-Fahrt, und zurück auch wieder...
    Das Projekt wäre bei jemandem, der einen ordentlichen Garten, eine ebenerdige Werkstatt als Homebase und einen kleinen enthusiastischen Jungen als Fahrer hat, schon wesentlich besser aufgehoben...
    Natürlich ist das kein richtiges Produkt mit Funktionsgarantie. Sondern ein Bastelprojekt, das von einem Liebhaber mit entsprechendem Können und Möglichkeiten übernommen werden könnte.
    Soweit vorhanden und möglich, werde ich natürlich sämtliche Dokumentation, Arduino-Quellcode und auch CAD-Dateien mitgeben.
    Und auch mit Einzelteilen und Tipps könnte ich weiterhelfen.
    Über den Preis muß ich mir erst Gedanken machen. Ich denke ungefähr an die aufgerundete Summe der (bezifferbaren) Einzelteile.
    Also, falls Interesse besteht, gerne hier oder per PN melden.


    Viele Grüße
    Tom.

    Natürlich darf man Urheberrechtsfragen nicht auf die leichte Schulter nehmen und vor allem im Clinch mit heutigen Großkonzernen und deren Rechtsabteilung ist Vorsicht angesagt.
    Aber bei einem Bauplan von 1972 aus der DDR, und einer Modellbauzeitschrift von 1988, da würde ich mir keinen Kopf machen. War das nicht alles "volkseigen", und einen Rechtsnachfolger, der da noch Ansprüche verfolgt, gibts doch eigentlich nicht?


    Übrigens, wow, es gab eine Modellbauzeitschrift? Ich erinnere mich als BRD-Kind an die "amt" (AutoModellTechnik oder so), das war hier das einzige zum Thema Autos und Fahrzeuge. Natürlich gabs noch was für Flieger, was für Schiffe und was für Eisenbahnen. Ca. 1988 kam auch die die erste Sonderausgabe der amt zum Thema Trucks... woraus dann später die regelmäßige "truckModell" wurde. "Trucks and Details" kam erst viel später.

    Also zunächst: Hartlöten und dazu Alu als Haltestruktur - verträgt sich natürlcih nicht. Selbst für das teuerste niedrigstschmelzende Ag55-Hartlot brauchst Du 650°C, und genau da schmilzt Alu. Hast Glück, daß es Dir nicht regelrecht davongelaufen ist.


    Zweitens, auch das Messing wird beim Hartlöten unerwünscht weich und bleibt auch so. Selbst V2A-Edelstahl, was ich oft hartlöte, ist danach butterweich. (V2A ist sowieso nicht so hart, wie man sich das vorstellt).


    Weichlöten ist aber auch keine Alternative. Die Stärke der Verbindung ist viel schlechter. Bei 0,8mm Blechstärke hast Du auch wenig Stirnfläche, die da verbunden wird - viel Verbindungsfläche wird aber überall als goldene Regel für eine gute Lötverbindung propagiert. Und außerdem habe ich den Eindruck, daß die schöne Steifheit, die so ein Messingblech der Qualität "halbhart" hat, sogar schon nach dem Weichlöten dahin ist.


    Bleibt biegen. WIE scharf stellst Du Dir die Kanten vor? Hast Du ein Bild von dem Original, das Du nachbilden willst? Das muß ja auch irgendwie hergestellt worden sein. Richtig scharfe Kanten kann ich mir nur bei warmgewalzt vorstellen, da wäre aber die Wandstärke wieder ungewöhnlich dünn...


    Ich hätte Dir ja das Verfahren vorgeschlagen, daß man die Biegekante mit einem Fräser "einritzt", so wie wenn man einen Karton biegen möchte. (Hier ab Mitte der ersten Seite geht es darum) Aber 0,8 Blechstärke ist natürlich schon filigran. Da ist der Bereich zwischen "Ritzen wirkungslos" und "durchgeschnitten" recht eng.


    Man müßte die Kante in eine Matritze hineinpressen... Auf eine Länge von 620mm ist das natürlich schwierig, das würde eine Riesen-Presse bzw. Abkantbank erfordern. Aber vielleicht könnte man sich eine ca. 5-10cm lange Matritze und einen Stempel fräsen, und das ganze stückweise von vorn bis hinten durcharbeiten? Einfach frei mit dem Hammer auf den Stempel hauen? Vorher natürlich das gesamte Profil auf der Abkantbank herstellen, nur halt noch mit etwas zu runden Kanten. An die endgültige Größe des Profils müßte man sich allerdings mit mehreren Versuchen herantasten, die müssen aber nicht die volle Länge haben.

    Hallo Detlef,


    in Deinem Beitrag zum Thema "IGM Oberland 2019" habe ich auf einmal die zwei winzigen Links ganz unten zum U411 und U406 bemerkt... was sich da für Preziosen dahinter verbergen!!!


    Hut ab vor Deiner Bauweise. Und der Energie, mit der Du das vorantreibst: Die beiden Themen sind ja nicht älter als 2 Jahre. Mein Unimog hat 2012 angefangen und dümpelt immer noch halbfertig herum...


    Zusammen mit dem hier gezeigten Unimog hast Du ja dann schon drei Generationen dastehen.


    Gegen den modernen U300/400/500 sträubst Du Dich wahrscheinlich, genauso wie viele andere? Aber der Vollständigkeit halber, außerdem hat wahrscheinlich noch keiner der Tamiya/Carson-Karosserie einen wirklich exquisiten Unterbau verpaßt, das wär doch schon reizvoll...


    Viele Grüße
    Tom.

    Da muß ich jetzt auch mal was dazu sagen: Nicht nur das Modell ist super gelungen und sehr sehr sauber gebaut und lackiert, auch die Fotos haben eine besondere Qualität.


    Das hat man schon bei den Fotos der Einzelteile bemerkt. Und dabei war da nicht irgendein Fotostudio oder gar ein Lichtzelt und was es da alles zu kaufen gibt beteiligt, nein, einfach die Teile auf ein sauberes Küchenkrepp gelegt und los gehts.


    Verrätst Du uns wie Du das machst?


    Und übrigens: Ich bewundere Leute, die ihre Modelle fertigbauen. Mein Unimog dümpelt seit Jahren bei gefühlt 50% herum, wird mal wieder kurz für ne Schneefräsen-Aktion aktiviert, dann sind wieder 100 andere Sachen wichtiger, Leben, Familie, an echten Autos schrauben (aber nur zum Geldsparen, nicht aus Spaß!), Arbeiten am Haus...


    Viele Grüße
    Tom.

    Hallo zusammen,


    der RollyMog stand jetzt lange als "defekt" bei mir rum, die Lenkung zickte. Hatte Angst, das wartungs-unfreundliche Ding überhaupt anzufassen und die große Plastik-Hülle herunterzumachen.


    Jetzt fährt er im Prinzip wieder. Es waren nur ein paar Schrauben locker. Ich nutzte die Gelegenheit, um ein bißchen Lichterzauber aufzurüsten. Eine begleitende Maßnahme für den geplanten Schneeräumbetrieb...


    Die "Gehäuse" der Zusatzleuchten sind Gummidichtungen für den Kfz-Bereich, die bei Pollin Electronic für 25 Cent zu bekommen sind! (Bestellnummer 442406).
    Innendrin ein Gerüst aus gebogenem Alu-Blech und ein 4Watt LED-Modul, das aber nur mit ca. 1 Watt betrieben wird. Das geriffelte Frontglas gibt es tatsächlich als flächiges Plexiglas-Material mit ca. 3mm Stärke.


    Viele Grüße
    Tom.

    Frei nach dem Motto: "Es wurde zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem"...


    Das ist eine sehr edle und feinwerktechnische Tüftelei auf engstem Raum, die Du uns da zeigst. Respekt.


    Viele Grüße
    Tom.

    https://www.shapeways.com/materials/brass
    Dann in der Sektion "Frequently Asked Questions" auf den blauen Haken hinter der Frage "How is it made?" klicken.


    Das stainless steel finde ich echt faszinierend, dazu gibt es auch Filme auf youtube. Das Edelstahlpulver wird mit einem Binder zur 3D-Form geklebt. Dann wird der Rohling zusammen mit einem "Vorrat" und einer Art "Zuleitungskanal" aus Bronzepulver mit relativ grob aussehendem Sand umgeben und ab in den Ofen.
    Die Strukturen, die dabei rauskommen, reichen für meine Ansprüche an die Nachbildung von Gußteilen eines 1:8-Modells (z.B. die Teile der Geräteplatte des Unimogs).


    So eine Fertigungsanlage müßte man zuhause haben...

    Also jetzt habe ich nochmal bei shapeways nachgesehen, kenne und nutze ich ja schon seit mindestens 5 Jahren.


    Das Messing wird nicht direkt gedruckt, sondern im Lost-Wax-Verfahren gegossen.


    Ich finde es schon heftig teuer.
    Als Beispiel die Fangtaschen für die Geräteplatte meines Unimogs, mein zuletzt gedrucktes Teil. Das ist so ein kleines Doppelteil, durch einen Steg verbunden, ich zersäge es dann selbst und fräse ein paar Flächen nach.
    Das kostet in meinem Lieblingsmaterial "stainless steel" ca. 25€, in Messing ca. 71€. Puh.


    Überhaupt wird mir shapeways gerade etwas unsympathisch. Die Materialauswahl ist neuerdings eingeschränkt, Preise kann man nur noch durch probeweises Einsetzen des Materials ins Model vergleichen, und warum mußten alle Materialien jetzt unbedingt neue Namen erhalten?


    Mir scheint, durch das ursprünglich höchst sympathische und sehr preiswürdige Unternehmen läuft gerade eine Marketing-Modernisierungs-ShareholderValue-Welle durch...

    Ich wollte mich nach langer Zeit mal wieder melden.


    Es gibt nicht viel neues zu berichten. Im Winter bin ich vor lauter Basteleien an der Schnefräse für den 1:7,2-Unimog nicht dazu gekommen, das Schneeräumschild für den RollyMog zu "motorisieren".


    Meine Tochter und die Nachbarskinder spielen mittlerweile ganz gern mit dem Ding, auch so, wie ich es mir vorgestellt habe: Nicht einfach nur im Kreis fahren, sondern als "Werkzeug" in die eigenen Spielideen einbauen.
    Im Winter hat er einen Schlitten mit zwei 5jährigen Mädels drauf durch den Garten gezogen, dazu mußte allerdings auch ein Dreijähriger als Achslast auf den Unimog.
    Videos vom Spielen zu zeigen ist schwierig, denn ich will keine Bilder oder Videos von meiner Tochter oder anderen Kindern im Netz kursieren lassen. Muß mich mal mit dem Verpixeln von Gesichtern schlau machen...


    Als Problem stellt sich doch die Lautstärke heraus. Ich hatte ja gleich zu Beginn geschrieben, mein Entwicklungsziel ist ein leiser Antrieb. Ist mir leider nicht gelungen: Bei langer Benutzung nervt das Gesirre und Geheule, sowie das laute Knacken der Kettenantrieb bei Überlastung. Nervt mich und die Nachbarn.
    Kaputt gegangen ist bis jetzt noch nichts, obwohl die Ketten wirklich fürchterlich knacken, vor allem bei Kurvenfahrt auf Asphalt, mit dem starren Durchtrieb auf alle Räder.


    Deshalb denke ich ganz vorsichtig über die nächste Entwicklungsstufe nach, bei der ich wohl das Konzept komplett über den Haufen werfe: Nicht mehr Zentralgetriebe mit Kettenantrieb auf die Achsen, sondern direkt Nabenantrieb an den Rädern.
    Ideal wären da Gehäuse aus Alu-Guß, hab mir schon youtube-Videos angesehen, wo Leute Alu-Sandguß selber machen, aber da sollte ich vielleicht besser mal Klaus fragen...


    Viele Grüße
    Tom.

    Wahnsinn, was Ihr immer gleich für Shops und Websiten findet!


    Die Zeichnungen sind ja vermutlich von den echten CAD-Daten abgeleitet sein, die werden wohl kaum für die Website ne andere Zeichnung angefertigt haben. Das heißt, wenn man 1 bis 2 wichtige Maße hat, dann kann man sich die meisten Details aBleiten...
    Das werde ich am Montag in der Arbeit anpacken.
    Bestimmt kann Hoffy bald gemessene Maße liefern.


    180€ sind gleich noch angenehmer als 200.

    Ich sehe es langsam auch so, daß die MST-Achsen die beste Wahl sind.


    Schade um die ferngesteuert sperrbaren Diffs des Traxxas. Da könnte man so schön im Garten zeigen: "Schau, jetzt hier auf der Kuppe hebt er zwei Beine, da geht normal nix mehr, aber jetzt schalte ich die Diffsperren ein..."


    Aber die MST gewinnen trotz dauerhaft gesperrter Diffs (oder lassen sich die auf (dauerhaft) offene Diffs umbauen?) mit ihren verdrehbaren C-Hubs und damit, daß beide Achsen gleich sind, mit mittigem Diffkörper. Und natürlich, weil man für 200€ zwei Achsen bekommt und nicht für 550€ ein ganzes Auto, von dem man doch vieles nicht braucht.


    Allerdings müßte man mal nachprüfen, ob die Antriebswellen wirklich genau mittig sind.


    Anschluß der Schubrohre: Es gibt ja die Befestigungsaugen für die Servohalterung und die Augen für die Links. Wenn man da ein 3D-Teil designt, das die Form des Lagerstummels für die Antriebswelle genau umschließt und diese Augen alle mit Befestigungsschrauben nutzt, dann müßte das doch stabil genug sein...
    Die Augen für die weiter außen liegenden Links kann man dann noch für die Verstrebungen nutzen.


    Und die Lesu-Achsen sind wohl ganz raus. Irgendwann müssen wir den Titel dieses Threads ändern oder wir lassen ihn langsam sterben und machen in Peters U404S Thread weiter.

    Hallo Hoffy,


    das ist ja cool mit dem CFX-W. Ich hatte auf der Messe Friedrichshafen auch damit geliebäugelt, aber mein Budget ist ähnlich restriktiv wie bei Peter.
    Du kannst dann ja auch bei diesen Achsen mal eine Schieblehre dranhalten...


    Mit dem Nachlauf bzw. Nachlaufwinkel hast Du vollkommen recht. Auch eine umgebaute Lesu-Achse hätte hier einen Fehler drin. Man könnte höchstens argumentieren, daß es optisch nicht so auffällt und bei den geringen Geschwindigkeiten in Peters Garten auch technisch nicht negativ auffällt.


    Aber morgen dazu mehr, vielleicht muß man die ganze Achs-Fachsimpelei auch mal mit ein paar Prinzipbildern unterstützen.


    Ciao
    Tom.