Literatur Drehen Fräsen

  • Hallo an alle! :-Z


    Ich beschäftige mich momentan weniger mit der Weiterentwicklung meiner Projekte als vielmehr mit der meiner Maschinen. Das ist ein Thema,das mich sehr interessiert und daher die Frage an Euch!


    Woher bezieht ihr euer Wissen? :ü


    Ich hab mir vor 3-4 Jahren die ersten Bücher zum Thema Drehen gekauft. Wie bei den meisten, denk ich mal, waren das die Bücher von Jürgen Eichhardt aus dem Verlag VTH. Für mich als Anfänger damals zuerst mal richtig ernüchternd und erschlagend! :-y


    Mit der Zeit hab ich mich durch die Bände durchgearbeitet, manches verstanden, manches nicht, doch gut Ding braucht Weil! :-j


    Im Herbst war ich in Friedrichshafen auf der Messe. Da bin ich am Schluß dann bei den Dampfmodellbauern bzw. Heißluftmodellbauern hängen geblieben. Ein Thema,dass für mich bis jetzt völlig ohne Relevanz war, ich glaube wirklich bis jetzt! :-j



    Auf jeden Fall haben mich die netten Modellbaukollegen auf die Bücher von Frank Arbeiter aus dem Neckarverlag gebracht:


    1. Besseres Drehen und Fräsen -Werkzeuge und Tips-
    2. Drehen und Fräsen -Grundlagen und praktische Anwendung-
    Schiffsmodell Fachbuch


    Für mich in vielen Dingen eine Offenbarung l:j l:j l:j !


    Ein Beispiel


    Jürgen Eichardt versucht alles selbst herzustellen, was als solches ja bewundernstwert ist. Nur beim Abstechen hilft mir nun mal ein anständiges Abstechmesser im Multifix Abstechhalter, das nach Frank Arbeiter modifiziert ist einfach wesentlich weiter. Zugegebenerweise relativ teuer aber toll! Jürgen Eichardt verliert über solche Tips kein Wort, und da gibts jede Menge in den Büchern von den Büchern von Frank Arbeiter! :-:: :-:: :-::


    Hat jemand noch andere Tipps?


    Liebe Grüße


    Gertsch

  • Tja, Zerpannungsmechaniker ist halt ein eigener Beruf
    Früher hats Dreher oder Fräser geheissen


    Als Feinmechaniker ,bzw, Schlosser, oder Mechaniker
    hat man die Zerspannung mit angeschnitten zumindest beim Bohren oder Gewinde schneiden, Löten oder Schweissen


    ich kenn mich da aus, bin halt leider kein Elektroniker
    am besten du gehst mal bei einem Zerspanungsmechiker in kurzlehre
    z.b. ein Samstag Nachmittag

  • Hallo Peter


    Glaubst du man kann 3 Jahre Lehre Samstags nachmittag nachholen? :xn :xn :xn


    Aber ohne Faxe, glaub mir ich würd liebend gerne in eine Kurzlehre, oder nennt man das Lehrgang gehen, aber sag mir mal was in unserer näheren Umgebung? :-j


    Gertsch


    P.S. Mein Vater ist geborener Wartenberger j:f

  • Hallo Joachim, :RI


    vor Jahren habe ich mir eine Drehmaschine mit allem Zubehör gekauft, als die Dinger noch richtig teuer waren.
    Da zu die Bücher aus dem thv-Verlag von Dipl-Ing. Tilman Walroth.
    Der dickste Schmöker heißt -Drehen und Fräsen im Modellbau-
    Auf 488 Seiten wird sehr tiefschürfend sehr viel erklärt.
    Als ehem. Bankangestellter hatte ich solche Maschinen nur aus der Ferne gesehen. Die Teile, die wir Bastler drehen, werden ja nicht nach der Stoppuhr hergestellt, also kann man sich vorsichtig herantasten!
    Anfangs habe ich Messing- und AluTeile ohne automatischen Vorschub probiert und mich über die Ergebnisse sehr gefreut. Auch hat es mir genügt, immer wieder mit dem Messschieber (Schieblehre) zu kontrollieren und habe mich noch nicht auf die Skala der Einstellräder verlassen. Wenn Du vorsichtig und gefühlvoll mit dem Vorschub vor gehst, kannst Du nichts falsch machen. An die Regeln halten und zu drehende Teile nicht zu weit aus dem Borfutter heraus stehen lassen.
    Beim Arbeiten nicht den Schlüssel im Bohrfutter vergessen!
    Auf jeden Fall schleife ich keinen Drehstahl selbst, wenn Du das richtig schleifen willst, gehören bestimmte Schleifsteine da zu und die Winkel, die zu beachten sind, ist eine Wissenschaft!
    Maschine pflegen, Späne entfernen (nicht mit Pressluft), oder durch besonderen Schutz nicht unter die (bei mir Prismen) Führungen kommen lassen. Drehteil bis zum Schluss im Futter lassen, nicht wechseln, wenn nicht nötig. Wenn Abstechen zu schwierig, einfach absägen und glatt drehen. Ein ordentlich eingestellter Drehstahl ist schon die halbe Miete! Ursache bei ungewöhnlichen Geräuschen sofort untersuchen. Geschwindigkeiten beim Drehen einigermaßen je nach Material und Größe beachten. Maschine ncht überlasten.
    Eigentlich sagt die Betriebsanleitung schon die wichtigsten Vorgehensweisen.
    Das sind nur ein paar Tipps.
    Wünsche Dir viel Erfolg.

  • Hallo


    Vielen Dank für die Antworten, v.a Peter für deinen ausführlichen Beitrag!


    Aber ihr habt mich da ein bisschen mißverstanden :ü!


    Ich hab meine Drehe seit fast 3 Jahren, die Fräse schon viel länger, d.h. ein gewisses Grundwissen ist vorhanden. Das Buch von T. Walroth hab ich natürlich auch schon so gut es geht durchgearbeitet :-y!


    Mir gings bei dem Beitrag um was ganz anderes:
    1. Ich fand die Bücher von Frank Arbeiter einfach eine ganz tolle Bereicherung :-:: und möchte sie jeden, der sich mit der Materie vertiefen will absolut empfehlen! Peter du wirst lachen, ich hab jetzt begonnen meine Drehmeissel selber zu schleifen. Die Winkel sind nur anfänglich ein Buch mit 7 Siegeln und dann kannst du dir relativ einfach spezielle Formen selbst schleifen. Ich hab mir einen Schleifbock mit winkelverstellbaren Tischen gebaut, nicht wirklich schwer, nur die Normalkorundscheiben sind nicht das gelbe vom Ei, die muß ich noch gegen Edelkorundscheiben wechseln :co.


    Beispiel: Spitzschlichtdrehmeissel (hat eine sehr schlanke Form und an der Spitze 0.4mm Radius mi einem riesigen Spanwinkel von 30°) Die damit zu erzielende Oberfläche ist um Klassen besser als mit den HM- Meisseln :xv!


    2. Oft sind es die kleinen Tricks die das Leben leichter machen.


    Beispiel: Ich hab das Kegeldrehen lange Zeit nicht gemacht weil ich vor dem erneuten Ausrichten des Oberschlittens zurückschreckte. Manche sagen ja wozu, ich drehe längs sowieso nur mit dem Bettschlitten. Ich drehe wenns genauer wird mit dem Oberschlitten, d.h. der muß so gut es geht passen (am Oberschlitten hab ich digitale Messleisten)!


    Tip von Frank Arbeiter: MK2 Velängerungshülse (Verlängerung muß natürlich exakt gleich dick sein) in die MK Aufnahme der Spindel, Rundlauf prüfen und dann kann ich mit der Messuhr den Oberschlitten korrigieren ohne jedes mal wie bei J.Eichardt ein neues Probestück zu drehen :-Z. (inzwischen hab ich mir eine Verstiftung gebaut)
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    Diese Tips und Tricks sind es was mich interessieren. Ich bin mir bewußt, dass ich in diesem Forum damit eher ein Exot bin :-y !


    Wenn ich heute oder morgen Zeit find möcht ich einen Thread aufmachen über Tips und Tricks beim Drehen und Fräsen. Ich denke damit kann manch ein Anfänger durchaus was anfangen, auch wenn einige, die das gelernt haben, sowas belächeln :cw!


    In diesem Sinne
    Liebe Grüße
    Gertsch


    so und jetzt ab in die Küche k:j :-h :xn

  • Jo mei, so is des mit den Mistverständnissen - sonst wär ich ja glatt arbeitslos wenn sich alle immer verstehen würden. j:d


    Ich versteh dein Anliegen aber auch so - geht mir ja nicht anders...
    In "Meinem Projekt" hier zusammenzutragen und übersichtlich aufzubereiten was es an Themen gibt die uns alle interessieren - da käme sowas auch rein. Aber ich bin noch gaaaanz am Anfang - sprich noch beim erstellen einer Grundstruktur. Wer mag kann gerne mal anschauen wo ich "stehe", und Ergänzungen etc. sind sehr erwünscht. :-W Dann kann das Thema sicher da mit reingepresst werden - wäre doch gelacht. :cz


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    Gruß, Joachim
    Auch meine Fotos gab es bei ARCOR - Dank Vodafone sind sie nicht mehr in den Foren sichtbar. :-Ma
    Aber auf meiner Homepage gibt es angestaubte Relikte zu bewundern... bow