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IG Modellbau Oberland » Funktions-Modellbau » Vorbilder » Erinnerungen eines Bastlers » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Erinnerungen eines Bastlers
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rico rico ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von rico
traurig Tiefer Fall Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Eigentlich hatte ich eine gute Stellung bei Bader in Pforzheim, ich war in der EDV beschäftigt.
Dann lockte mich mein Vater zu sich in die Generalagentur und mit dem Geldverdienen war es vorbei.
Jemand hatte mir einen vollkommen heruntergekommenen Käfer geschenkt,
den baute ich in meiner Freizeit wieder auf.


©rico

Die Rostlöcher wurden in den Türen zugespachtelt, bei Neckermann kaufte ich neue Stoßstangenblätter, mit Teppichboden wurde der Wagen innen neu verkleidet, neue Trittbretter wurden montiert, der Wagen neu lackiert.
Als er zugelassen wurde, habe ich meinen Karmann verscheppert.
Ich habe hin und her überlegt und mir war klar, wenn mein Probevertrag bei der Versicherung ausliefe, würde ich meinen Lebensstil nicht halten können!
Also sagte ich meinem Vater Adios und heuerte bei einem Getränkevertrieb an.
Mein Arbeitsgerät war nun ein alter Mercedes Langhauber ohne jede Servounterstützung, im Winter gab es keine Winterreifen, es war ein hartes Brot. kaputt
Aber jetzt kam wieder Geld ins Haus.
Den Käfer habe ich an einen Italiener verkauft, ich weis bis heute nicht, wie der hieß? Für gutes Geld!
Nun suchte ich mir in Ruhe einen vernünftigen Wagen aus.
Beweglich war ich mit meinem Heinkel-Roller, einem Viertakter und damals der schnellste.


©rico

Endlich fand ich einen Wagen, der mich von den bisherigen Typen verabschiedete, einen Mercedes 219er, aber mit den Zierchrom vom 220er.


©rico

Ab sofort saß ich in Abrahams Schoß! lach
Es fühlte sich an, wie ein weichgefederter Panzer, mit der entsprechenden Beschleunigung. Grunsolide. Verbrauch: astronomisch.
Als Versicherungsvertreter hatte ich in Vatters Garten einen Brunnen gebaut.
Natürlich während der Arbeitszeit!
Wir hatten Versuche gemacht, nachts mit einer Astgabel vom Haselnussstrauch. Bei Mondenschein ohne Schuhe. Mein Vater probierte zuerst und meinte, da und da würde er etwas spüren. Ich nahm den Zweig und marschierte los. An besagter Stelle zog es die Astgabel so herunter, dass ich es nicht halten konnte. Warum, wieso, weshalb, weiss ich nicht.
Der recht große Garten mit einem Holzhäuschen sollte Wasser bekommen. Das Grundstück lag am Waldrand etwas außerhalb Pforzheims an einem leichten Hang. Am nächsten Tag bekam ich frei und besorgte Werkzeug, eine Autobatterie, einen kleinen Scheinwerfer und Rohre für einen Dreibock + Winde. Für 1,10m breite Kanalisationsrohre ging ich Stück für Stück nach unten. Irgend wann kam der Bügermeister von dem Vorort und meinte, wenn wir da Wasser finden würden, hieße er Franz!
Ich ging sieben Rohrlängen nach unten und fand eine Wasserader. Für ein Saugrohr baute ich ein sauberes Bett und setzte die Kanalröhren. Mein Vater kaufte eine Schwengelpumpe, ich baute sie ein. Nachdem ich die Pumpe mit mitgebrachtem Wasser gefüllt hatte, wurde gepumpt. Es dauerte nicht lange und das erste Wasse sprudelte. Das Wasse läuft heute noch. Hinzu kam ein großer gemauerter Wasserbehälter und ein Abwasserbehälter für das Häuschen.
Ich hatte sehr gute Karten, aber Geld gab es nicht!
Die kleine Sensation sprach sich bei den Gartennachbarn herum und ich baute noch zwei Brunnen.
Es gab auch etwas Aufregung!
Bei dem Nachbarn, in dessen Garten der Mercedes aufgenommen wurde, kam ich auf eine Felsplatte, durch die ich nicht durch kam. Einer kannte einen, der einen kannte, der Sprengungen machen konnte. An einem Sonntag Morgen trafen wir uns und ich erzählte, dass ich als Lehrling eine Zeit bei einem Sprengmeister unter Tage gelernt hatte. Es dauerte nicht lange, der Meister ging nach oben und legte sich in die Sonne. Ich machte die Vorbereitungen und meinte es mit dem "Besatz" gut. Lieber ein bißchen mehr Kitt als zu wenig.
Am Schluss sah sich der Meister alles an und schloss die Kabel an.
Oben sagte er, ich solle hinter den Baum gehen, er drücke ab!
Es gab einen gewaltigen Knall, die Trümmer flogen ordentlich hoch und regneten um uns und meinen Mercedes hernieder. Es ist nichts passiert.
Der Meister meinte, es wäre besser, wenn wir jetzt abhauen würden, sonst gäbe es Ärger!
Im Nu waren wir verschwunden.
Aus der Ferne sah ich einen Polizei-Käfer nachsehen, dann verschwand er wieder und das war`s dann auch. Der Brunnen wurde in Betrieb genommen und ich hatte wieder gutes Geld.
Ganz langsam zog es mich zu einem Sechszylinder, komfortabel, etwas sparsamer und damals recht modern...

Bis dahin...

wink11 ... verwirrt

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Freundliche Grüße, Peter.

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15.07.2011 15:28 rico ist offline E-Mail an rico senden Beiträge von rico suchen Nehmen Sie rico in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von rico: keine YIM-Name von rico: keine MSN Passport-Profil von rico anzeigen
stammi stammi ist männlich
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Hallo Peter,

danke für die Berichte aus Deiner Jugend und den schönen Bildern von traumhaften Autos. Ich bin erst zu einer Zeit in den Kreis der Autobesitzer eingestiegen, als der BMW 2002 tii schon fast ein Youngtimer war. Danach hatten die weiteren Autos leider keinen besonderen Charme mehr cry
Den BMW habe ich zwar immer noch, leider befindet er sich in einem Zustand der eine Restaurierung erfordert - zu der mir leider die Zeit fehlt. Aber eines Tages...
Ich bin auf die weiteren Schätzchen gespannt und freue mich auf weitere Deiner Erlebnisse.
Und Du solltest doch, wie schon in Deinem Bericht zu Unimog gefordert, ein Buch schreiben. Einen Käufer hast Du sicher wink11

Gruß aus Aachen

Achim
15.07.2011 15:43 stammi ist offline E-Mail an stammi senden Beiträge von stammi suchen Nehmen Sie stammi in Ihre Freundesliste auf
johiti johiti ist männlich
Haudegen


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Hallo Peter,
mein 700er BMW war das gleiche Auto wie Du es hattest, auch die Farbe war gleich. Die Isetta -Schlaglochsuchgerät, zwei Vorderräder breitere Spur, zwei Hinterräder schmale Spur haben jedes Schlagloch gefunden- war die zweisitzige Ausführung in blau. Nach dem BMW kam -wie bei Dir- ein Karman Ghia aber die 1600er Ausführung, auch in blau.
Ich warte auf weitere Deiner Autos.
Gruß Josef
15.07.2011 17:13 johiti ist offline E-Mail an johiti senden Beiträge von johiti suchen Nehmen Sie johiti in Ihre Freundesliste auf
rico rico ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von rico
traurig Höhere Gewalt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Guten Morgen liebe Leser, fon

@ Hallo Joachim,

Du hast vollkommen recht, dass man nicht einen Anhänger an die Stoßstange binden kann! Es funktioniert ja auch keine Beleuchtung.
Aber früher war längst nicht so viel los auf den Strassen.

@ Hallo Tom,

Dir gebe ich aber auch recht mit Deiner Meinung.
Beim Campen am Rhein-Herne-Kanal haben wir ein Lagerfeuer gemacht.
Der alte Käfer hatte Handgas, ich habe das Lenkrad festgebunden, den 1. Gang eingelegt und dann haben wir zugesehen, wie der Käfer ganz alleine seine Runden gedreht hat.

@ Hallo Achim,

danke Dir für deinen Beitrag.
Ein Buch zu schreiben ist keine Kunst, Du musst einen Verleger finden.
Außerdem lassen Dich die Monopolisten nicht rein.
Für einen Verlag, der alle nimmt, musst Du ca. 10.000,- € berappen.

@ Hallo Josef,

der große Karman hatte aber eine ganz andere Form.
Hast Du noch Bilder, wenn ja, kannst Du sie bringen?

Der Mercedes war mir zu lahm, hatte einen zu hohen Verbrauch!
Ich hatte mir einen Opel Kapitän ausgespäht, es dauerte nicht lange und er stand vor der Tür.


©rico


©rico


©rico

Mit diesem Sechszylinder war ich richtig glücklich.
Platz ohne Ende (Campinausrüstung), Leistung und verhältnismäßig wenig Verbrauch. Außerdem war der Kapitän absolut zuverlässig.
Irgendwann kam ich spät abends aus dem Kino, schloss meinen Kapitän auf und der Zündschlüssel passte nicht. Damals hatte Opel zwei Schlüssel für Türen und Zündung. Ich probierte nochmal, der Zündschlüssel passte nicht.
Beim Handschuhfach das selbe Problem.
Etwas entgeistert sehe ich in den Rückspiegel und das gleiche Auto parkt dahinter. Das war gar nicht mein Wagen. Zufällig hat der Türschlüssel gepasst.
Also habe ich das fremde Auto wieder verschlossen und bin in meinen Wagen eingestiegen. Alles hatte gestimmt, Lackierung, Sitzpolster, einfach alles...
Zu der Zeit hatte mich eine große Schmuckfirma zum RPG-Programmierer ausgebildet, ich musste abends noch am Computer arbeiten.
Mein Wagen stand am Rande eines großen Stadtparkes.
Plötzlich wurde der Himmel gelb und es hörte sich an, als käme ein schwerer Güterzug angedonnert. Über Pforzheim ging ein Tornado. Die Schmuckfabrik wurde schwer beschädigt, neben mir fiel der Fabrikschornstein in sich zusammen. Computerkarten (Lochkarten) hat es bis nach Stuttgart geweht.
(Stand in der Zeitung) Alle Autos in der Strasse waren zerstört. Der Park sah aus, wie nach einem Bombenangriff. Auf meinem Kapitän lag ein Baum, in der Tür steckte eine Windfahne von einem Schornstein. Die Zierleisten waren von Sand zerkratzt. Es war nicht mehr mein Wagen.
Alle Autos, die irgend wie noch fahrbar waren, durften laut Polizei und Versicherung trotzdem gefahren werden.
Meine Motorhaube und beide vorderen Kotflügel habe ich abgebaut und fuhr so herum. Leider habe ich keine Bilder in diesem Zustand.
Mein Schwager hat mir den Kapitän abgekauft und hat ihn wieder aufbauen lassen.


©rico


©rico

Der Opelmotor war eine "untengesteuerte" Konstruktion, er hatte also, wie damals normal, keine obenliegende Nockenwelle.
Für mich hieß das, höchstens 80% der Drehzahl ausnutzen, so würde der Motor ewig halten.
Mein Schwager (war damals Vertreter) sah das nicht ein und fuhr volle Drehzahl, wie das einem BMW- oder Mercedesmotor nichts ausmachen würde.
Es dauerte nicht lange und der Motor war hinüber.

Ich brauchte einen neuen Wagen...
Auf dem letzten Bild ist er im Hintergrund schon zu sehen.

Bis bald.

wink11 .. Grin

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Freundliche Grüße, Peter.

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16.07.2011 10:57 rico ist offline E-Mail an rico senden Beiträge von rico suchen Nehmen Sie rico in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von rico: keine YIM-Name von rico: keine MSN Passport-Profil von rico anzeigen
rico rico ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von rico
geschockt Mein erstes Cabriolet Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Durch die Versicherung meines Vaters hatte ich Beziehungen zu einigen Händlern und Werkstätten, wo ich mich in meiner Freizeit auch oft herumtrieb.
In der Zeit, in der mein Schwager seinen Kapitän aufbauen ließ, hatte ich mir einen wunderschönen und seltenen Alfa Romeo angesehen.
Es mussten ein paar Kleinigkeiten gemacht werden, das war für mich aber kein Problem. Das Hardtop war vorhanden, das Verdeck aber nicht auffindbar.
Nach einiger Feilscherei kaufte ich den Wagen.
In der Firma nahm ich meinen ganzen Urlaub, fuhr nach Stuttgart zur Hauptvertretung und bestellte einige Ersatzteile.
Der Wagen mit seiner Alukarosserie wurde abgeschliffen und für die Lackierung vorbereitet. Privat lackierte ein Fachmann den Alfa in feuerrot.
Vor dem Lackieren kochte er den Lack, was sicher nicht ungefährlich war?
Aus drei verschiedenen Anlassern baute ich mir einen funktionierenden.
Am Ende der Urlaubszeit war der Flitzer fertig, so wie ich ihn haben wollte.
Meine Frau hat das alles mitgemacht und hatte ebenfalls Spaß an dem Auto.


©rico


©rico


©rico


©rico

Wollte ich offen fahren, musste ich den Wetterbericht studieren, das neue Verdeck kam und kam nicht.
Das Fahren mit diesem Wagen hat Spaß ohne Ende gemacht.
Er war laut, kräftig und sehr wendig. Beim Ölwechsel waren 8,5 l Öl fällig.
Es dauerte eine Ewigkeit, bis die Maschine warm war.
Die vier Trommelbremsen waren riesengroß.
So, wie der kleine BMW sich leicht triften ließ, war das beim Alfa schon etwas anders. Ich bekam ab und zu feuchte Handflächen, wenn ich schnell fuhr.
Ein Wagen mit einem starken Charakter.
Was mir überhaupt nicht gefiel, waren die vielen Kleinigkeiten, die ständig zu reparieren waren.
Als ich keine Ersatzteile bekam, oder erst nach einigen Monaten, entschloss ich mich zum Verkauf. Trotz hohem Preis war der Wagen sofort weg.
Ich hatte auch schnell wieder einen anderen Wagen, fast neu, aber ganz anders... verwirrt

Bis bald und ab jetzt in Farbe. klasse

wink11 ... Grin

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Freundliche Grüße, Peter.

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16.07.2011 11:50 rico ist offline E-Mail an rico senden Beiträge von rico suchen Nehmen Sie rico in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von rico: keine YIM-Name von rico: keine MSN Passport-Profil von rico anzeigen
nordzombie nordzombie ist männlich
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Moin Peter
Wir haben echt Glück das du zeitlebens ein Fotonarr warst klasse .
So viele Fotos wie du nur von deinen Fahrzeugen hast, habe ich noch nicht mal gesamt lach .

Es ist aber schön diese Relikte einer längs vergangenen Zeit noch mal zu sehen. Bei mir kommen dadurch viele längs vergessene Begebenheiten wieder zum Vorschein.
DANKE für diesen Bericht.

So long - Tom

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16.07.2011 12:37 nordzombie ist offline E-Mail an nordzombie senden Beiträge von nordzombie suchen Nehmen Sie nordzombie in Ihre Freundesliste auf
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Themenstarter Thema begonnen von rico
großes Grinsen Wieder ein großer Opel Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ganz vernünftig war das mit dem Alfa nicht! ssst
Das Urlaubsgepäck ging da nicht rein!

Der neue Admiral von Opel ließ mein Herz höher schlagen!
Ein zuverlässiger großer Opel mit viel Platz und trotzdem ordentlichen Fahrtleistungen mit seinem Sechszylinder.
Ein Händler, der meinen Autovogel kannte, machte mir ein gutes Angebot und ab da konnte ich nachts wieder gut schlafen. klasse
Meine kleine Tochter brauchte sich nicht mehr herumquetschen.


©rico


©rico


©rico


©rico


©rico

Den Admiral habe ich länger gefahren.
Einmal hatte er eine Macke, er sprang, wenn die Maschine warm war, nur sehr schlecht an. Auf dem Küchentisch habe ich den riesigen Registervergaser zerlegt und sauber gemacht. Es half nichts. Bei Opel fand man auch nichts.
Dann hat man mich nach Manheim zum Vergaserwerk geschickt, die fanden auch nichts! grin1
Durch Zufall traf ich den Leiter der KFZ-Innung, der Chef bei Opel war.
Ein finsterer strenger Werkstattmann. Als Kunde einer großen Limousine hörte er mich an und machte eine Probefahrt.
Nach kurzer Zeit kam er zurück und meinte, der Schwingungsdämpfer auf der Kurbelwelle sei locker!
Da das Teil außerhalb auf der Kurbelwelle sitzt, konnte ich das selbst austauschen.
Sonst gab es keine Beanstandungen.
Damals fuhr ich morgens 120 km Zeitungen (Pakete) aus, (Nicht mit meinem Wagen) war tagsüber Programmierer und half spätnachmittags in einer Autowerkstatt.
Das habe ich über mehrere Jahre gemacht.
Meine Figur war ohne Tadel.
Obwohl es der Ehe nicht gut tat, das ewige Arbeiten, verdiente ich gut.
Aus was für einen Vogel heraus ich den Admiral damals unbedingt in weiß spritzen ließ, das weiss ich heute nicht mehr.
Die letzte Aufnahme ist in Barcelona im Hafen, wir warten auf die Fähre nach Palma de Mallorca, wo meine Eltern wohnten.


©rico

Es sollte nicht mein letzter Wagen bleiben...

Bis bald.

wink11 ... Grin

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16.07.2011 12:44 rico ist offline E-Mail an rico senden Beiträge von rico suchen Nehmen Sie rico in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von rico: keine YIM-Name von rico: keine MSN Passport-Profil von rico anzeigen
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Danke Dir, Tom! klasse

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16.07.2011 12:58 rico ist offline E-Mail an rico senden Beiträge von rico suchen Nehmen Sie rico in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von rico: keine YIM-Name von rico: keine MSN Passport-Profil von rico anzeigen
Pit D Pit D ist männlich
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Hallo Peter, fon

eine sehr schöne Zeitreise. Da liest man gerne mit und schwelgt in Erinnerungen. klasse klasse klasse

Wir sind nach einigen Staus auch an unserem Ziel in Cavaliere angekommen.

Wifi funktioniert auch. aha

__________________
Viele Grüsse aus Frankfurt am Main

Peter  wink11  

geht nicht -- gibts nicht
ist alles nur eine Frage des Preises
16.07.2011 16:52 Pit D ist offline E-Mail an Pit D senden Beiträge von Pit D suchen Nehmen Sie Pit D in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Peter, fon

wünsche schönen Urlaub, viel Sonne und einen guten Strand.

wink11 ... prost

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16.07.2011 19:59 rico ist offline E-Mail an rico senden Beiträge von rico suchen Nehmen Sie rico in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von rico: keine YIM-Name von rico: keine MSN Passport-Profil von rico anzeigen
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geschockt Bastlermax Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Guten Morgen, fon

mit 125000 km habe ich den Admiral verkauft.
Die zweite Tochter war unterwegs, ich wollte mir einen Campingbus ausbauen.
Mein Vater hatte sich einen Fiat Weinsberg gekauft, ein Campingbus in VW Transporter-Größe.
Ich wollte keinen Fiat, auch noch mit Frontantrieb!
Für mich kam nur der neue Transporter in Frage. Der hatte die neue flache Maschine und einen Deckel im Laderaum, wo man besser an den Motor kam.


©rico


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Bei einem Unternehmer war eine Finanzierung geplatzt, ich kam günstig an den Wagen, der hatte nur ein paar km auf dem Tacho.
In Münster (?) bei Westfalia ließ ich mir ein Hubdach einbauen, um im Küchenbereich Stehhöhe zu haben.
Außerdem wurde die Karosserie mit DINOL (für Omnibusse) Hohlraumversiegelt.
Es wurden einige Bücher gekauft, ich wollte den Wagen ordentlich ausbauen.
Westfalia hatte ein ganzes Programm an Möbeln im Angebot, hier konnte ich Maße nehmen und kräftig abkupfern.
Hinter die Trennwand baute ich einen Küchenblock mit Kühlschrank, Spüle und Dreiflammgasherd.


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©rico


©rico

Die Armaturen wurden erweitert, als sportlicher Fahrer wollte ich über den Motor informiert werden.
Viele Leute glauben gar nicht, was das Fahrwerk hergibt! Mir hat der Bulli richtig Spaß gemacht. Nachteil: elender Säufer, so um die 17 l!
Ab und zu mussten die elektrischen Abstellventile am Vergaser ausgetauscht werden, die das schädliche "Nachdieseln" am Benziner verhinderten.
Als Musikanlage hatte ich eine amerikasanische 8-Kanalanlage eingebaut.


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©rico


Bis gleich...

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17.07.2011 10:29 rico ist offline E-Mail an rico senden Beiträge von rico suchen Nehmen Sie rico in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von rico: keine YIM-Name von rico: keine MSN Passport-Profil von rico anzeigen
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geschockt Bastlermax II Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ein Bekannter hält meinen Segelflieger, den ich gut beherrschte.
Den Big Lift habe ich in den Acker gesetzt, repariert und verkauft.
Ende der Fliegerei.

Für vier Personen war im Bus einer zu viel, nämlich ich!
Ich musste mir etwas überlegen, um wieder Gemütlichkeit hinein zu bringen.
Es wurde ein Zeltanhänger gesucht und gefunden.
Der Stoff war wie neu, die Lackierung gefiel mir überhaupt nicht.
Das Teil wurde restauriert und in der Gardinenfarbe lackiert, jetzt passte es besser.


©rico


©rico


©rico


©rico


©rico


©rico

Mal wieder auf der Fähre nach Palma de Mallorca.


©rico

So sah der Bus am Schluss aus.

Bis bald...

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Hi Peter
Angeregt durch deine Erinnerungen hab auch ich mal meiner Ex-Fahrzeuge gedacht. Es wurden immer mehr. Ich hab jetzt einen Zettel auf'm Schreibtisch liegen und immer wenn mir wieder einer ins Gedächtnis kommt schreib ich ihn auf. Bisher sind es schon knapp über 30 ! Hätt ich nicht gedacht, das so viel zusammen kommt.
Fotoscheu war ich allerdings schon mein ganzes Leben, so das es auch wenige Fahrzeug-Fotos gibt.
Vielleicht auch weil ein Fahrzeug für mich immer nur ein Fortbewegungsmittel war und ist.
Hab mal ein Foto vom "Kaufvertrag" meines günstigsten, "gekauften" Fahrzeugs angehängt. Klar waren wir etwas alkoholisiert und bester Laune, als er abgeschlossen wurde. Es war ein Ford Granada-2türige Limo. mit 2 Monaten Rest-TÜV. Zu dem Zeitpunkt stand er vor unserer Stammkneipe und sprang wieder mal nicht an. Der Besitzer (ein Freund von mir) kam mit den Worten: "Diese Scheißkarre springt wieder mal nicht an, Tom willst ihn haben " , in die Kneipe. Klar wollte ich, Vertrag auf'm Kneipenzettel gemacht, Schlüssel in die Hand und dann gab's 'ne Party. Übrigens ließen wir den Wagen die 2 Monate auf seinem Namen angemeldet, weil eine Ummeldung mehr als das Fahrzeug gekostet hätte. Ich erstattete ihm nur Steuer/Versicherung für die Zeit. So locker waren diese schönen Zeiten.

So long - Tom

Dateianhang:
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Es gingen ein paar glückliche Jahre ins Land, der Bus wurde zu klein.
Mein Vater hatte seinen Weinsberg für ein großes Wohnmobil in Zahlung gegeben.
Auch ich hatte größere Pläne. ssst
Mein VW-Bus stand vor dem Fiat beim gleichen Händler.
Meinen neuen Traumwagen sieht man ganz im Vordergrund.


©rico


©rico

Bei diesem Bild etwas im Hintergrund.
Das Fahrzeug war 10 Monate alt und hatte wenige km auf dem Tacho. Mein Händler machte mir einen ordentlichen Preis.


©rico


©rico

Zuerst mussten die furchtbaren Felgen ausgetauscht werden! arh


©rico


©rico

Das waren noch nicht die richtigen, ich war aber an die günstig herangekommen.
Es gab von der gleichen Firma (Ronal) noch tiefere, die wollte ich unbedingt haben.


©rico


©rico

Die Amaturen wurden meinem Geschmack angepasst.


©rico

Ein Eigenbau, der damals einen super Klang hatte.

Bes denn...

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Hallo Tom, fon

jetzt musste ich doch lachen... gugeln ... gri

Danke Dir für Deinen Beitrag!

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