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Geschrieben von wheelman am 16.01.2018 um 22:11:

 

Gestern Abend habe ich dann doch die Druckplatte montiert. Ergebnis... der erste Test-Druck hat 1a gehalten und ließ sich sehr gut abnehmen nach dem Auskühlen. klasse klasse klasse
Anlass war ein vorangegangener Fehlversuch. Da hat es mir das Bauteil nach 2/3 einfach abgelöst und damit war der Druck im Eimer... ssst


©wheelman



Geschrieben von rico am 17.01.2018 um 16:55:

Text Druckerei wheelman.

Hallo Joachim, fon

eine hervorragende Bereicherung in der Werkhalle! klasse
Es macht bestimmt Spaß, sich seine eigenen Ideen drucken zu lassen.

Zu Deiner Information, die den Bau des 404 betreffen, gefällt mir der Vorschlag von hoffy ausgezeichnet. Ich habe bereits angefangen, eisern für den MST CFX - W 4WD Crawler
zu sparen. Der Bausatz ist bezahlbar und eine sehr gute Grundlage für den UNIMOG.
Die feinen Portalachsen gefallen mir besonders gut.
Der Caterpillar ist so gut wie fertig, ich baue eine Pritsche für den weißen MAN SX und dann gehe ich an den Bau des Koffers. Eigentlich muss ich den Faun Franziska noch um stellen, sehe da aber keine Probleme.
Weiter hin viel Erfolg mit dem Drucker. klasse

Bis denn...

wink11 ... Grin



Geschrieben von wheelman am 17.01.2018 um 23:49:

 

Danke Peter, den Spaß am Drucken werde ich auf jeden Fall haben. Für den 404 brauchen wir allerdings anständige Dateien die der Drucker dann "verstehen kann". bow Aber mal schauen, ich bin grad an einer "Erweiterung" dran... engel



Geschrieben von wheelman am 28.01.2018 um 00:26:

 

Kleines Update...
Die Druckplatte hatte zuerst wunderbar funktioniert, dann kamen plötzlich Probleme.PNichts hat mehr gehalten und diverse Fehldrucke waren die Folge. Ich hatte zwischenzeitlich die IKEA Spiegelfliese an Stelle der originalen Glasplatte eingebaut. Und dann hab ich wohl beim Leveln geschludert... ssst Daran erkennt man wie sensibel das ganze Konstrukt letztendlich ist. Ein paar Hundertstel zu viel oder wenig Abstand des Druckkopfs vom Bett - und schon hält die erste Schicht nicht mehr und der Druck klappt nicht.
Heute habe ich dann eine Testdatei gedruckt die das gesamte Druckbett abfährt, da hat man sofort gesehen wo das Bett zu niedrig war. Ein bisschen nachjustiert und jetzt geht es wieder wie geschmiert. Bis zum nächsten Problem. gugeln



Geschrieben von hoffy am 28.01.2018 um 10:35:

 

Ja ja, das richtige Leveln vom Bett ist das A und O.



Geschrieben von wheelman am 28.01.2018 um 13:30:

 

Ich bin inzwischen versucht mir doch noch das Simplify zu kaufen. Alleine schon um die erste Schicht z.B. langsamer drucken zu lassen. Soll zwar bei Cura auch gehen, hab´s aber noch nicht hinbekommen. Ich befürchte nur dass ich mich dann vollends im Konfiguartionswahnsinn vergalloppiere. oh freu1



Geschrieben von wheelman am 11.02.2018 um 20:43:

 

Inzwischen sind schon etliche Dinge dem Drucker entsprungen, aber ich hatte keine Muße hier zu berichten. Heute allerdings habe ich was wirklich sinnvolles konstruiert und gedruckt... Den Servohalter für den 6x6. Allerdings habe ich eine alte Version des Druckprogramms verwendet und ein interessantes Ergebnis bekommen....

Aus der Entfernung schauts noch gut aus, Passgenauigkeit ist 1a und verzogen hat sich auch nix....

©wheelman

Aber... entgegen meiner "Anweisung" zu 100% zu füllen hat der Drucker einen Schwamm gedruckt. gugeln

©wheelman
Letztendlich faszinierend was da alles möglich ist/wäre



Geschrieben von hoffy am 11.02.2018 um 21:43:

 

Das sieht mal komisch aus. Also n Schwamm hab ich bisher auch noch nicht gedruckt... aber wenn’s passt ist doch gut... ist nur die Frage wie es mit der Stabilität und Haltbarkeit aussieht...



Geschrieben von rico am 12.02.2018 um 11:09:

geschockt Superkonstrukteure.

Hut ab vor Eurer Lernfähigkeit! klasse

Was ja in einigen Monaten vielleicht mir zu gute kommen könnte? hahaha... gugeln ... gri

Weiterhin viel Erfolg. freu1

wink11 ... Grin



Geschrieben von wheelman am 16.02.2018 um 17:24:

 

Der Servohalter ist inzwischen erneut überarbeitet und ausgedruckt, jetzt passt alles. klasse
Und heute habe ich für einen Modellbaukollegen Trilex-Felgen ausgedruckt. Mal ein erster Versuch...
Auf dem ersten Foto sieht man das abstehende Stützmaterial , das kann man mühelos entfernen.

©wheelman

©wheelman

©wheelman
Und so sieht die Hinterachse mit Zwillingsfelge aus, noch ohne Schrauben.

©wheelman

Und im Hintergrund drucken schon die nächsten Bauteile für den 6x6... mahlzeit



Geschrieben von wheelman am 17.02.2018 um 00:50:

 


©wheelman



©wheelman



Geschrieben von hoffy am 17.02.2018 um 08:53:

 

Na das sieht doch schon ganz schick aus.

Bei den Felgen sehe ich die gleichen „Pickel“ wie bei mir. Habe aber noch keinen Weg gefunden dieses zu eliminieren. Wie bist du sonst mit deinem Drucker nun zufrieden? Hast dich schon ein wenig in die Materie eingearbeitet?!?

Gruß aus dem Norden



Geschrieben von rico am 17.02.2018 um 10:26:

Text Zukunftsmusik.

Hallo Joachim, fon

so lange Du Dein Interesse am Drucker nicht verlierst, besteht für mich Hoffnung! ssst

Schönes Wochenende...

wink11 ... Grin



Geschrieben von wheelman am 17.02.2018 um 10:45:

 

Zufrieden bin ich sehr, aber ich bin noch ganz am Anfang des Einarbeitens. Mit der neuen Auflage fürs Druckbett läuft es 1a - keine weiteren Ablösungen bisher. Auch der Servohalter ist bis zum Schluß plan aufgelegen und hat sich nicht verzogen.
Im Moment bin ich bzw.ist meine Fähigkeiten als Konstrukteur das entscheidende Limit.
Eine Baustellenstoßstange für den SK habe ich in 20 min zusammengebastelt. Die passt gar nicht so schlecht für einen Testentwurf. Aber wenns an die Feinheiten geht wird es unendlich schwieriger. Also eine Konstruktion wie die Front des 404 ist eine Liga die ich sicher nicht erreichen werde.

Hier mal zur Info was an Abfall entsteht. Ist nur dann der Fall wenn Stützstrukturen notwendig sind. Bei den felgen z.B. die Ringe in den Aussparungen für den Reifenwulst. Weil die Felgen flach liegend gedruckt werden würden die Ränder an den Rillen sonst quasi frei schwebend gedruckt werden - das haut ab einem gewissen Maß nicht mehr hin. Kleine Überhänge sind kein Problem ohne Stützmaterial.

©wheelman



Geschrieben von Brummi Erich am 17.02.2018 um 13:32:

 

Hallo Joachim,
es ist schon fszinierend was mit dem 3D-Druck alles möglich ist. Klatsch
Danke dass du uns an deinen Druckergebnissen teilhaben lässt. klasse
Gruß Erich



Geschrieben von Gardarsson am 17.02.2018 um 18:58:

 

Sehr schön Joachim.

Ich muss mich irgendwann auch mal ans CAD setzen und wieder bisserl Übung bekommen. Der 3D Druck ist schon echt interessant..

Weiter so klasse



Geschrieben von wheelman am 07.03.2018 um 12:30:

 

Fast jeden Tag kommen neue Erfahrungen dazu... roll
Beim Druck der Trilex-Felgen hab ich z.B. einiges an spannenden Momenten erlebt.
Erster Versuch - Ablösung eines Teils am Anfang weil ich vermutlich zu schlampig saubergemacht hatte und das Druckbett etwas fettig war. Zum Reinigen nehm ich inzwischen den Ofenreiniger der hier seit Jahren rumgammelt - klappt 1a.
Zweiter Versuch - wieder Ablösung von zwei kleinen Nabendeckeln. Hab ich erst nach ca. 3h Sruckzeit bemerkt. Insgesamt waren zwei Trilex Naben und 6 Nabendeckel in dem Druck zusammengefasst. Der Drucker merkt das natürlich nicht dass da plötzlich zwei angefangene Teile weggerissen wurden und an den Stellen druckt er munter weiter... Hat den unguten effekt dass quasi ein Knäuel an Filament in die Luft gedruckt wird dass der Druckkopf hinter sich herzieht. Schaut wild aus und macht dann teilweise auch wirkliche Probleme. Ich hab es riskiert weiterzudrucken und es hat auch funktioniert. Zwischendrin habe ich mehrmals das überschüssige Gekröse entfernt und dann hat der Drucker auch alles restliche sauber zu Ende gedruckt. Aber es war schon kitzlig, immer nach dem Part wo der Drucker in die Luft gedruckt hat war der Druck am nächsten Bauteil etwas ruppig weil sich das hinterhergezogene Material schon immer wieder etwas gespreizt und verhakt hat.
Da es glücklicherweise die beiden niedrigsten Bauteile waren die abgegangen sind hat es dann aufgehört problematisch zu sein als die Druckhöhe von diesen Deckeln erreicht war und nur noch die restlichen (höheren) Bauteile gedruckt wurden. Also, man kann auch weiterdrucken wenn es Ablösungen von Einzelteilen gibt. bow Vorgestern dann der nächste "Unfall". Die Halterung für die Filamentrollen ist ziemlich billig und eigentlich uzureichend konstruiert. Die Rollen laufen auf einer Kunststoffrolle die am Ende eine sehr mickrige Mutter als Begrenzug hat.
©wheelman
Selbige Mutter hat sich gelöst, die Spule ist runtergerutscht und hat entsprechend den Nachschub an Material nicht mehr zugelassen. Der Sensor der den Nachschub kontrolliert ist aber nur in der Lage zu messen ob Filament eingeführt ist oder ob nix drin ist in dem Zufuhrschlauch... Drin war schon was, aber es konnte nicht weiterrutschen weil die Spule am Boden lag und sich das Filament sauber verdrillt und verspreizt hatte.. Der Drucker hat also schlappe 8h weitergedruckt - und quasi Luftgitarre gespielt. gugeln Anzeige hat 75% Druckfortschritt angezeigt und die Felgen waren vielleicht zu 10% fertig. Die Schichten darüber hat er mit Luft und Wärme gedruckt. gri
Heute hab ich die Spule wieder angebracht und die Zufuhr des Filaments zum Druckkopf etwas verbessert, Das ist ein weiterer Schwachpunkt am CR10. Völlig unverständlich warum die es so dumm konstruiert haben... Bei meinem Umbau sieht man, dass ich den Motor mit dem Filamenteinzug einfach etwas von der Z-Achse weggerückt habe. Quasi um eine Bohrung versetzt. Am originalen Platz streift das Filament an der Spindel der Z-Achse. grübeln knall Absolut unsinnig konstruiert. Und der Sensor ist eines der Upgrades zum CR 10 (ohne s). Der ist auch lächerlich angebracht. Völlig labil über die Halterung des Mootrs geschoben. Jetzt ist es auch nur eine Zwischenlösung, ich plane den Motor für die Zufuhr mittig zwischen den beiden Z-Achsen zu platzieren, und die verschiedenen Filamentrollen nebeneinander über dem Drucker zu positionieren. Dann ist alles aufgeräumter, die Zufuhr mit weniger unsinnigen Bögen und Ecken, und die Rollen haben ein viel sinnvollere Position.

©wheelman



Geschrieben von Gardarsson am 07.03.2018 um 19:02:

 

Schon interessanzt was so alles passieren kann. Ich hab am Wochenende auch ca. 5 Stunden in die Luft gedruckt weil die Düse verstopft war. Hab die Düse inzwischen mit der Ersatzdüse die dabei war getauscht und der Druck schaut besser aus als zuvor. Ich denke mal das die erste Düse evtl. nen Schaden hatte.

Aber Joachim, du hast schon auch interessante Teile in deinem Drucker erstellt. Selbst gezeichnet?



Geschrieben von wheelman am 10.03.2018 um 11:34:

 

Verstopfte Düse hatte ich noch nicht. Aber heute schaffe ich es nicht Kettenglieder zu drucken. Die Stützstruktur löst sich immer. Ist alles sehr klein, das wird ein Teil des Problems sein. Und ich versuche mal eine geringere Geschwindigkeit. Außerdem muss ich mal die Schrauben und Muttern nachziehen, hab den Verdacht dass da was locker ist. Klappert heut bissl.



Geschrieben von wheelman am 18.03.2018 um 22:53:

 

Heute hab ich etlichen Ausschuss produziert. grpc Die 3D Druckerei erfordert immer wieder dass man den drucker im Blick behält und entsprechend nachjustiert etc..
Diesmal wars zum einen so dass das Druckbett etwas Spiel hatte. Es wird mit 6 Rollen auf einer Schiene geführt. Die Rollen haben sich anscheinend etwas gelöst, hatte ich beim Zusammenbau alles geprüft und da waren sie fest und spielfrei. Dann hab ich den drucker mal wieder eingestellt und die Drucke danach waren alle nach der ersten schicht schon fehlerhaft. Lange Rede kurzer Sinn - ich hab zu ungenau ausgelevelt und damit hat die erste Schicht nicht überall gehalten. Jetzt druckt er wieder 1a. Und praktischerweise hält mich das alles ab von den Elektrik-Arbeiten am Bagger.... wink11


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